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	<title>GREY Blog &#187; Arbeitgeberimage</title>
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		<title>&#8220;Im vergangenen Jahr bzw. in den vergangenen Jahren haben wir experimentiert, uns ausgetobt und viele Fehler gemacht.&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 09:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Er nennt sich auf Twitter einfach Robindro. Beruflich trägt er inzwischen den etwas sperrigen Titel Leiter ZusatzServices DB Services Nordost GmbH Deutsche Bahn. Zuvor war er das Gesicht und der Ansprechpartner im Social Web für das Unternehmen, vor allem in Bezug auf Karriere und Employer Branding als Referent für Personalmarketing. Seine Aktivitäten im Bereich Recruiting [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2011/01/robindro_ullah1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3570" title="Robindro Ullah" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2011/01/robindro_ullah1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Er nennt sich auf Twitter einfach <a title="Twitter Profile Robindro Ullah" href="http://www.twitter.com/robindro">Robindro</a>. Beruflich trägt er inzwischen den etwas sperrigen Titel Leiter ZusatzServices DB Services Nordost GmbH Deutsche Bahn. Zuvor war er das Gesicht und der Ansprechpartner im Social Web für das Unternehmen, vor allem in Bezug auf Karriere und Employer Branding als Referent für Personalmarketing. Seine Aktivitäten im Bereich Recruiting hat er zurückgefahren &#8211; seine Aktivitäten im Social Media Personalmarketing nicht. Privat bloggt er über das <a title="Employer Branding von morgen" href="http://www.robindroullah.de/" target="_blank">Employer Branding von morgen</a>. Darin schreibt er auch über sein persönliches Verhältnis zu seinem Job. Er versteht sich als Markenbotschafter und das nicht nur im Kontext des Social Webs. Und da wir schon ein wenig länger im Netz umeinander wissen, war es an der Zeit, Robindro Ullah mal die eine oder andere Frage zu stellen…</p>
<p><strong>Johannes:</strong> Hallo Robindro, 2011 ist noch recht jung. Deswegen: Was wünschst Du Dir beruflich und wenn Du es verraten magst, auch privat?</p>
<p><strong>Robindro: </strong>Beruflich wünsche ich mir wieder mehr Social Media im Job und mehr Möglichkeiten, dass Thema in der Personalszene in Deutschland weiter voranzutreiben. Privat bin ich wunschlos glücklich.</p>
<p><strong>Johannes:</strong> Was hat es denn mit Deinem Job-Titel auf sich? Was genau ist Deine Aufgabe und warum bist Du nicht mehr im Personalmarketing?</p>
<p><strong>Robindro: </strong>Nach knapp 3 Jahren Personalmarketing war mal wieder ein Wechsel dran. Zudem habe ich in meine neue Tätigkeit, die ich nun schon seit fast 1,5 Jahren inne habe, kreative und innovative Herausforderungen gesehen, die mich sehr gereizt haben. Aber was genau tue ich? Im Grunde leite ich eine Abteilung, die Jobs erfindet. Ich konzipiere neue Geschäftsmodelle und setzte diese um. Dabei geht es vor allem darum interne Dienstleistungen anzubieten. Warum das Ganze? Wir schaffen auf diese Weise neue Stellen für Mitarbeiter unseres Konzerns, die ihren Job verloren haben oder aber aus gesundheitlichen Gründen ihre alte Tätigkeit nicht mehr ausführen können.</p>
<p><strong>Johannes:</strong> Deine Person wird nach wie vor mit dem Thema Employer Branding verbunden. <a title="GREY Blog - GREY bei der Ausbildung auf Erfolgskurs" href="http://blog.grey.de/grey/grey-bei-der-ausbildung-auf-erfolgskurs/" target="_blank">Wie wichtig ist das Image eines Arbeitgebers?</a> Anders gefragt: Leidet die Reputation wirklich, wenn man in Krisenzeiten Entlassungen vornimmt? Oder im Sommer und Winter Züge liegen bleiben? Oder sich mit Greenpeace anlegt, wie im Falle von Nestlé?</p>
<p><strong>Robindro: </strong>Man muss sich überlegen, in welchem Kontext man das Arbeitgeberimage betrachtet. Geht es um die Arbeitgeberwahl &#8211; das Recruiting &#8211; kann das Image ausschlaggebend sein. Ebenso bei der Bindung der Talente kann es eine Rolle spielen. D.h. ob ich meinem Arbeitgeber treu bleiben will, kann auch von seinem Image abhängen. Allerdings leidet das Image nicht unbedingt unter den verschiedenen Situationen. Es geht vielmehr darum, wie ich als Unternehmen mit den Situationen, den Anschuldigungen, den Vorwürfen oder aber den Fakten umgehe. Insbesondere in Zeiten von Social Media ist das &#8220;Wie gehe ich mit gewissen Dingen um – wie reagiere ich&#8221; sehr bedeutend für das Employer Branding geworden. Verpatze ich meine Reaktion, dann erst erleide ich den Reputationsschaden.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Johannes:</strong> Vielen Lesern ist die Deutsche Bahn in der jüngsten Zeit insbesondere mit der Facebook-Aktion „Chefticket“ in Erinnerung. Und natürlich mit persönlichen Reise-Erlebnissen. Welchen Stellenwert nimmt das Social Web in der Außenkommunikation bei Euch ein?</p>
<p><strong>Robindro: </strong>Man muss hier zwischen Personal und Marketing unterscheiden und wenn ich hier antworte, so steht dies für mein persönliches Empfinden und primär den Personalbereich. Der Umgang mit Social Media und das Auseinandersetzen mit den neuen Medien ist im Personal überlebenswichtig. Man darf das nicht fehlinterpretieren. Selbstverständlich sind die traditionellen Wege weiterhin in Betracht zu ziehen. Auf dem Social Media Standbein allein kann man nicht stehen. Nichtsdestotrotz wird Social Media zukünftig ein Alltagsmedium werden und eben so ist damit umzugehen.</p>
<p><strong>Johannes: </strong>Wie hältst Du es mit dem Dialog im Social Web? Ist er für ein Unternehmen Pflicht oder am Ende gar nicht nötig? Immerhin habt Ihr zu Beginn Eurer Facebook-Aktion auch nicht auf die Äußerungen der User reagiert…</p>
<p><strong>Robindro: </strong>Wie gesagt, man muss hier zwischen Personal und Marketing unterscheiden. Zum Thema Chefticket möchte ich daher lediglich auf den <a title="PR Blogger - Deutsche Bahn gerät mit neuem Facebook-Angebot unter Druck" href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2010/10/die-deutsche-bahn-bei-facebook-ein-paradebeispiel-der-naivit%C3%A4t.html" target="_blank">Beitrag von Klaus Eck</a><a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2010/10/die-deutsche-bahn-bei-facebook-ein-paradebeispiel-der-naivit%C3%A4t.html"></a> verweisen. Aus Personalsicht ist der Dialog unumgänglich. Allerdings werden wir uns auf einiges einstellen müssen. Man muss sich schon sehr gut organisieren, wenn man bei vollständiger Social Media Akzeptanz der Zielgruppe den Dialog wünscht.</p>
<p><strong>Johannes:</strong> Robindro, was habt Ihr bei der DB dieses Jahr in Bezug auf das Social Web vor? Welches Fazit zieht ihr für das abgelaufene Jahr, auch im Hinblick auf aktives Recruiting 2.0? Es wäre prima, wenn Du unseren Lesern ein paar „Insights“ geben kannst…</p>
<p><strong>Robindro: </strong>Im vergangenen Jahr bzw. in den vergangenen Jahren haben wir experimentiert, uns ausgetobt und viele Fehler gemacht. Nun ist die Zeit gekommen aus all dem zu lernen und den Blick ins Unternehmen zu richten. Alle Aktivitäten waren bei uns bislang für externes Publikum bestimmt. Nun müssen wir uns darum bemühen das Unternehmen nachzuziehen. Enterprise 2.0 ist in diesem Zusammenhang das Stichwort und ist auch das Fazit, welches man aus dem abgelaufenen Jahr ziehen kann. Employer Branding 2.0 und zum Teil auch Recruiting 2.0 funktioniert nicht, wenn das Unternehmen die neuen Arten zu kommunizieren noch nicht verinnerlicht hat.</p>
<p><strong>Johannes:</strong> Zu guter Letzt mit der Bitte um eine Antwort in 140 Zeichen a la Twitter: Wenn Dich jemand fragt, was das Social Web ist, was antwortest Du ihm?</p>
<p><strong>Robindro: </strong>Stell die eine WG-Küche im Erdgeschoss eines Wohnungskomplexes vor – bloß ohne Wände und mit mehreren Mio Bewohnern #SocialWeb</p>
<p><strong>Johannes: </strong>Vielen Dank Robindro, das Du Dir die Zeit für die Beantwortung der Fragen genommen hast. Es würde mich sehr freuen, Dich demnächst einmal in Düsseldorf zu treffen. Wie bei den bisherigen Interviewpartnern auch möchte ich es nicht versäumen, auch Dir zu sagen: Dann gehen wir einen Espresso trinken!</p>
<p><strong>Robindro: </strong>Gern<strong>!</strong></p>
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