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	<title>GREY Blog &#187; Mappencoaching</title>
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		<title>Digital oder Print? – das ist hier die Frage! NRW Portfolio Day geht in die Fortsetzung.</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2015 17:49:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sechs Monate ist es nun fast schon her, dass wir 30 talentierte Nachwuchsdesigner bei uns im Hause begrüßen durften, um mit ihnen über die optimale Gestaltung des eigenen Portfolios zu tagen. Sowohl für mich und uns Coaches als auch dem Feedback der Teilnehmer zufolge war der erste NRW Portfolio Day ein voller Erfolg und darum [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Ruediger_Goetz.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-18011" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Ruediger_Goetz-200x300.jpg" alt="Ruediger_Goetz" width="200" height="300" /></a></strong>Sechs Monate ist es nun fast schon her, dass wir 30 talentierte Nachwuchsdesigner bei uns im Hause begrüßen durften, um mit ihnen über die optimale Gestaltung des eigenen Portfolios zu tagen. Sowohl für mich und uns Coaches als auch dem Feedback der Teilnehmer zufolge war der erste NRW Portfolio Day ein voller Erfolg und darum heißt es für uns jetzt eins: Auf in Runde 2! Am 26. Februar starten wir mit unseren Partnern <a href="http://www.designerdock.de/ueber-uns/team-duesseldorf">DESIGNERDOCK Düsseldorf</a>, <a href="http://page-online.de/">PAGE</a> und <a href="http://www.fujifilm.eu/de/">FUJIFILM</a> die zweite Ausgabe des NRW Portfolio Days in unserem Hause und laden wieder alle Nachwuchsdesigner ein, sich zu bewerben, um mit uns zusammen ihr Portfolio zu perfektionieren.</p>
<p><strong>Konstruktive Kritik kommt an</strong></p>
<p>Die wohl wichtigste und motivierenste Erkenntnis für uns als Veranstalter war, dass sich die jungen Kollegen tatsächlich viel mehr offene und deutlichere Kritik hinsichtlich ihrer Selbstdarstellung wünschen, als wir angenommen hatten. Die gute und angesichts des natürlichen Eitelkeitspotential unserer Branche keineswegs selbstverständliche Nachricht ist: Unser Nachwuchs ist viel selbstkritischer als vermutet und sieht konstruktive Kritik der älteren Kollegen klar als Chance und Notwendigkeit, um besser zu werden. Darum freuen wir uns umso mehr darauf, auch dieses Mal wieder in die Diskussion mit angehenden Designern zu gehen und ihnen mit unserer Erfahrung und unserem kritischen Blick beim Berufseinstieg unter die Arme greifen zu können.</p>
<p><strong>Wieviel „Du“ ist dein Portfolio</strong></p>
<p>Schon der erste NRW Portfolio Day hat eine klare Erkenntnis – und meiner Meinung nach die wichtigste Einsicht – gebracht: Die perfekte Mappe folgt keinem Standard-Bauplan. Sie ist immer „customized“ – perfekt abgestimmt auf den Gestalter und dessen Arbeit, die sie repräsentiert: Dein Portfolio ist am besten Du! Diese Erkenntnis mag im ersten Moment banal erscheinen, doch bewusst und konsequent umgesetzt hat, hat sie für den Gestalter große Bedeutung. Die Mappe ist dann nicht länger nur notwendige und pragmatische Verpackung für die eigene Arbeit, sondern wird selber zum (Gestaltungs-)Projekt, zur Kommunikations-Maßnahme in eigener Sache. Hinter diesem Perspektiv-Wechsel steht für den Gestalter in erster Linie ein kreativer Befreiungsschlag: Er muss in erster Linie keine Formalitäten einhalten, sondern seine ureigene Fähigkeit, Engagement und Leidenschaft nutzen. Die Mappe ist damit perfekte Verlängerung seiner Person, Verstärkung seiner Kreativität, optimale Eingangstür zu seinen Arbeiten sowie Chancen sich durch seine Kreativität in einer ganz entscheidenden Situation optimal und vor allem merkfähig differenzierend zu präsentieren.</p>
<p><strong>Von der Mappe zum Arbeitgeber „Touchpoint“</strong></p>
<p>Um diese Erkenntnis in ihrem vollen Umfang zu verstehen, muss man sich aus der Situation des Bewerbers in die des Mitarbeitersuchenden begeben: Die Aufmerksamkeits-Sensibilität, die jede Mappe bei einem potentiellen Arbeitgeber erhält – besonders in einem persönlichen Vorstellunggespräch –, ist enorm und das mit gutem Grund: Für den Arbeitgeber ist es die Chance, auf einen neuen produktiven Mitarbeiter, auf neue Kreativität und persönliche Erweiterung des Teams, auf einen Kollegen, der in Zukunft mitverantwortlich für den Erhalt und die Verbesserung der Agenturleistung ist, zu treffen. Die Mappe ist damit der erste „Touchpoint“ mit dem potenziell neuen Arbeitgeber und kann so unter Umständen eine wichtigere visuelle Wirkung erzeugen als die eigentlichen Inhalte der Mappe – oder zumindest für deren überzeugenden Eindruck stark mitverantwortlich sein. Damit gilt akuter denn je: Der erste Eindruck zählt!</p>
<p><strong>Digital oder Analog</strong></p>
<p>Doch wie gestaltet man genau diesen ersten Eindruck richtig? In unserer Auftaktveranstaltung im August warf das bei den Teilnehmern schnell und spontan vor allem eine weitere Frage auf: Wie digital oder wie analog sollte eine Mappe sein? Ist eine digitale Mappenform automatisch und ganz selbstverständlich die Antwort auf eine sich in diese Richtung radikal verändernde Kommunikationsbranche und als „Hygiene-Faktor“ entsprechende Anforderung an den Nachwuchs? Oder ist vielmehr das haptische Erlebnis einer klassischen Mappen-Aufbereitung die zielgruppen- und anlassbezogene kreative Antwort? Modernität versus Eindrucksintensität? Muss ein weitgehend aus digitalen Arbeiten bestehendes Portfolio auch zwangsläufig digital sein? Oder gerade nicht, um den Eindruck des Gezeigten zu kontrastieren? Diese Fragen sind nicht pauschal zu beantworten und für die jungen Gestalter hoch aktuell. Grund genug sich im zweiten NRW Portfolio Day diesen zu widmen. Es wird also spannend: Wie sehen Arbeitgeber diese Diskussion? Welche Formen sind im Moment die Regel? Gibt es Ansätze, die beiden Seiten sinnvoll verbinden? Wie viel Freiheit hat der Designer, dies zu entscheiden?</p>
<p><strong>Seid dabei und diskutiert mit</strong></p>
<p>Wir freuen uns darauf, all diese Fragen und noch viel mehr mit euch beim nächsten NRW Portfolio Day am 26. Februar am Düsseldorfer Platz der Ideen zu erörtern.  Wer teilnehmen möchte, kann sich noch bis zum 23. Februar per Mail mit seiner besten Arbeit an <strong>nrwportfolioday@kw43.de</strong> bewerben. Um ein umfassendes Coaching sicherzustellen, ist die Teilnehmerzahl auf 25 Teilnehmer begrenzt. Weitere Informationen gibt es unter <a href="http://www.nrw-portfolio-day.de/de/">www.nrw-portfolio-day.de</a>. Wir freuen uns auf eure Mappen und eure Leidenschaft! Denn mit Deiner Mappe beginnt Deine Karriere. Oder auch nicht. Also nimm sie ernst. Wir helfen Dir dabei, das Beste aus ihr rauszuholen.</p>
<p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2015/02/NRW_Portfolioday_2015_Poster_Ansicht.jpg"><img class="alignleft  wp-image-18421" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2015/02/NRW_Portfolioday_2015_Poster_Ansicht-724x1024.jpg" alt="NRW_Portfolioday_2015_Poster_Ansicht" width="493" height="697" /></a></p>
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		<title>Das war der 1. NRW Portfolio Day</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2014 08:25:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von nervösen Organisatoren, kritikoffenem Nachwuchs und einer baldigen Wiederholung Ok, zugegeben: Wir waren tatsächlich etwas nervös vor dem ersten NRW Portfolio Day. Egal, wie viele Vorträge, Vorlesungen oder Kundenworkshops man konzipiert, koordiniert oder durchgeführt hat, ein neues Format ist – besonders mit aktiver Integration der Teilnehmer – immer auch ein Experiment, das eine gehörige Portion [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Ruediger_Goetz.jpg"><img class="alignleft  wp-image-18011" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Ruediger_Goetz.jpg" alt="Ruediger_Goetz" width="183" height="275" /></a><strong>Von nervösen Organisatoren, kritikoffenem Nachwuchs und einer baldigen Wiederholung</strong></p>
<p>Ok, zugegeben: Wir waren tatsächlich etwas nervös vor dem ersten NRW Portfolio Day. Egal, wie viele Vorträge, Vorlesungen oder Kundenworkshops man konzipiert, koordiniert oder durchgeführt hat, ein neues Format ist – besonders mit aktiver Integration der Teilnehmer – immer auch ein Experiment, das eine gehörige Portion Eigendynamik besitzen kann. Im Nachhinein hat sich die anfängliche Nervosität als vollkommen unbegründet erwiesen: Der NRW Portfolio Day war sowohl für mich und uns Coaches als auch dem Feedback der Teilnehmer zufolge ein voller Erfolg.</p>
<p>Besonders hat sich meiner Meinung nach ausgezahlt, dass wir uns im Vorfeld ausführlich mit den Bedürfnissen der anvisierten Zielgruppe auseinander gesetzt haben. Daraus haben wir mitgenommen, dass sich viele Nachwuchsdesigner mit der Erstellung ihrer Mappe überfordert fühlen und sich vor allem eins wünschen: ehrliches Feedback. Denn das erhalten sie in Bewerbungssituationen oft nicht und können so nicht einschätzen, woran ihre Bewerbung scheitert. Mit dem NRW Portfolio Day haben wir ihnen die Chance gegeben, genau das zu bekommen: Eine ehrliche, durchaus kritische, aber immer konstruktive Beurteilung ihrer Mappe – und damit des Grundsteins ihrer Karriere.</p>
<p>Dass das ankommt, hat die Resonanz bei der Veranstaltung gezeigt: Die motivierten jungen Kollegen hatten in der Tat keine Angst vor ehrlichem Feedback – ganz im Gegenteil. Sie forderten es sogar. Diese Grundhaltung war meiner Meinung nach einer der entscheidenden Schlüsselpunkte zum Erfolg des Formats. Denn bei allen Teilnehmern herrschte immer große Offenheit hinsichtlich konstruktiver Kritik und große Motivation, sich eingehender mit der eignen Mappe gestalterisch zu beschäftigen.</p>
<p>Erfolgsentscheidend war sicher auch die limitierte Teilnehmerzahl und die Gruppenzusammensetzung: In fünf Kleingruppen standen jeweils zwei Experten – je ein Kreativer und ein Recruiter, um beide Perspektiven einbringen zu können – fünf bis sechs Nachwuchsdesignern gegenüber. So konnten sich die Coaches intensiv mit jedem einzelnen beschäftigen, sich die Mitglieder aber auch untereinander gut austauschen. So kam es, dass sich die Nachwuchsdesigner bereits nach der ersten Mappen-Besprechung unser Feedback und entsprechenden Anregungen nicht nur angenommen hatten, sondern sich selbst kritisch in die Besprechung der anderen Mappen integrierten. Somit wurden die Learnings nicht von uns Coaches vorgegeben, sondern in den Gruppen interaktiv erarbeitet – das hat mich besonders gefreut und motiviert.</p>
<p>Bereichert wurde der Austausch sicherlich auch durch die Unterschiedlichkeit der Teilnehmer. Wir hatten bei der Auswahl der Teilnehmer bewusst darauf geachtet, nicht nur nach der Qualität der Mappen zu gehen, sondern auch die spürbare Motivation an der Veranstaltung zu bewerten. Somit hatten wir am Ende sehr unterschiedliche Designer-Persönlichkeiten, sowohl hinsichtlich der Arbeiten und der Mappen-Qualität als auch hinsichtlich der beruflichen Erfahrungen. Auch das hat dazu beigetragen, dass die Stimmung insgesamt so war, wie ich sie mir gewünscht hatte: Alle waren konzentriert – ob in den Vorträgen, der Besprechung der Mappen oder der Gruppendiskussion und es herrschte immer ein kollegialer Dialog auf Augenhöhe zwischen den „alten Hasen“ und unserem Nachwuchs.</p>
<p>Am Ende des Tages konnte jeder konkrete Anregungen für seine eigene Mappe mit nach Hause nehmen und sich so für den weiteren Karriereweg besser aufstellen. Insgesamt haben sich vor allem zwei entscheidende Aspekte für die Mappengestaltung heraus kristallisiert: Die Individualität und der Mappen-Titel. Die Individualität ist entscheidend, da das Format der Mappe keine Standards kennt. Wie eine Mappe aussehen kann, ist völlig frei. Sie muss überzeugen, aber wie sie dies erreicht, ist völlig egal. Viel entscheidender ist, dass sie optimal auf die Person, ihre Stärken, ihren Auftritt, aber auch auf die spezielle Bewerbungssituation angepasst ist. Der Mappen-Titel und seine Bedeutung wurde ebenfalls in allen Gruppen schnell zum Thema und intensiv besprochen. Auch hier wurde schnell klar, dass er eine zentrale Funktion für den Erfolg einer Mappe hat. Wie ein Buchtitel, Magazin-Cover oder Kinoplakat entscheidet er in erheblichem Maße darüber, ob und wie sich der Betrachter mit dem Inhalt beschäftigt. Auch der Titel hat keine Standards, sondern ist ein tolles Spielfeld für Kreativität.</p>
<p>Insgesamt sind wir alle, die dieses Format vorbereiten haben, mit dem Ergebnis wirklich zufrieden. Die Veranstaltung hat so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben und die Resonanz ist sehr motivierend. Die Teilnehmer gaben uns in der direkten Feedback-Runde durchweg sehr ermutigende Rückmeldung, aber auch gute Impulse, was man bei einer Wiederholung der Veranstaltung verbessern könnte. Und das werden wir berücksichtigen – denn es wird definitiv einen zweiten NRW Portfolio Day geben. Auch eine Ausweitung ist möglich: Tatsächlich hat bereits ein ADC-Kollege aus dem Raum Frankfurt Interesse gezeigt, das Format als „Hessen Portfolio Day“ zu adaptieren. Ich könnte mir gut vorstellen, das nächste Event thematisch weiterentwickeln und beispielsweise in Workshops kreativ mit den Teilnehmern unter dem Leitgedanken „Das innovative Portfolio“ an neuen Mappen-Formaten zu arbeiten. Wie auch immer sie genau aussehen wird, ich freue mich auf die nächste Veranstaltung und wünschte mir, in meiner Studentenzeit hätte es etwas Ähnliches bereits gegeben.</p>
<p>Hier ein paar Eindrücke vom 1. NRW Porfolio Day.</p>
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