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	<title>GREY Blog &#187; Ruediger Goetz</title>
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		<title>Obligatorisch Startup. Innovationsmanagement und Startup Kultur in Düsseldorf.</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2016 00:23:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Marke par excellence Düsseldorf hat etwas, das sich jede Marke im klassischen Sinn nur wünschen kann. Sozusagen das ganz individuelle Herz und unverzichtbare Rückenmark jedes starken Markensystems: eine Stärke die Sie von allen andern relevanten Wettbewerbern, im Falle Düsseldorfs die großen deutschen Landeshauptstädten, signifikant unterscheidet. Und zudem ein höchst relevantes Qualitäts-Kriterium für eine Stadt heute [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Ruediger_Goetz.jpg"><img class="alignleft  wp-image-18011" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Ruediger_Goetz-200x300.jpg" alt="Ruediger_Goetz" width="148" height="222" /></a><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="font-family: Calibri,sans-serif;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;">Marke par excellence</span></span></strong></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri,sans-serif; font-size: 10pt;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;">Düsseldorf hat etwas, das sich jede Marke im klassischen Sinn nur wünschen kann. Sozusagen das ganz individuelle Herz und unverzichtbare Rückenmark jedes starken Markensystems: eine Stärke die Sie von allen andern relevanten Wettbewerbern, im Falle Düsseldorfs die großen deutschen Landeshauptstädten, signifikant unterscheidet. Und zudem ein höchst relevantes Qualitäts-Kriterium für eine Stadt heute und, ohne großen prophetischen Fähigkeiten vorhersagbar, für die Zukunft einer Stadt dieser Kategorie sein wird:</span></span></p>
<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="font-family: Calibri,sans-serif;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;">Echte Stärke</span></span></strong></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri,sans-serif; font-size: 10pt;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;">Ein wahrer Glücksfall: Die Stadt Düsseldorf, als betriebswirtschaftliche Einheit gemangtes System, war und ist ökonomisch erfolgreicher als andere Städte. Effizienter zudem: während große Bauprojekte in anderen deutschen Flagship-Cities sich zu dauerhaften Public Realtions Desastern verwandeln, die selbst die stadtverantwortlichen Schildburger dereinst zu amüsieren vermocht hätten, werden in Düsseldorf große und komplexe Bauprojekte still und unaufgeregt einfach nur termingerecht fertig.  Jede nachhaltige und erfolgreiche kommunikative Positionierung der Stadt Düsseldorf ist gut beraten diese Fähigkeit und Kultur des wirtschaftlichen erfolgreichen und professionellen Stadtmanagements sowohl von Politik und Stadtverwaltung im den Fokus ihres narrativen Kontextes zu setzen. Oder zumindest stark zu berücksichtigen.</span></span></p>
<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="font-family: Calibri,sans-serif;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;">Großes Potential</span></span></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 10pt;"><span style="font-family: Calibri,sans-serif;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;">Dies birgt besonders für die stark umworbene und im Stadtmarketing fast schon mythische Zielgruppe der kreativen Elite von Richard Florida eine ganz besondere Attraktivität. Funktionale und pragmatische Administration, die wirtschaftliches Handeln für sich als Prämisse begreift und so konsequent den wirtschaftlichen Akteure die entsprechenden Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen kann. Die Stadt kann</span></span><span style="font-family: Calibri,sans-serif;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;"> sich, aus ihrem ökonomischen »Track-Record« logisch ableitbar,  verdient über eines solides und positives Vorurteil freuen, ein hervor- und herausragender wirtschaftlicher Standortes in Deutschland, ja sogar in Europa, zu sein .</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri,sans-serif; font-size: 10pt;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;"> </span></span><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="font-family: Calibri,sans-serif;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;">Neue Herausforderungen</span></span></strong></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri,sans-serif; font-size: 10pt;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;">Aber dieses Vorurteil ist hart erarbeitet und muss genauso weiter hart erarbeitet werden. So attraktiv diese Stärke für die kommunikative Positionierung erscheint, sie ist auch eine große Herausforderung. Sie muss sich immer wieder neu faktisch beweisen. Das bedeutet gerade heute auch den globalen Wandel der Industrie und Wirtschaft , als auch die damit verbundene Kultur, zu antizipieren. Eine lebendige, vielfältige und authentische Startup-Kultur wäre dafür unverzichtbarer Bestandteil und entscheidendes Qualitätsmerkmal.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri,sans-serif; font-size: 10pt;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;"><br />
<strong>Notwendiger Kulturwandel </strong></span></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri,sans-serif; font-size: 10pt;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;">Diese besitzt Düsseldorf noch nicht. Noch ist es die Stadt der großen nationalen und internationalen Mittelständler und Konzerne. Das soll sie auch bleiben, aber eine Kultur jungen und innovativen Unternehmertums ist unverzichtbar für die nachhaltige Weiterentwicklung der Wirtschaftskompetenz Düsseldorfs. Sie muss addiert werden, ein natürlicher Teil der Kultur der Stadt werden, sich gleichberechtigt neben dem etablierten Wirtschaftssystem behaupten und sinnvoll  integriert werden.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri,sans-serif; font-size: 10pt;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;"> </span></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri,sans-serif; font-size: 10pt;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;">Auch wenn Düsseldorf da noch lange nicht angekommen ist,  die Stadt hat alle Anlagen dazu diese Kultur zu entwickeln. Und streng genommen gar keine andere Wahl.</span></span></p>
<p><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
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		<title>Digital oder Print? – das ist hier die Frage! NRW Portfolio Day geht in die Fortsetzung.</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2015 17:49:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sechs Monate ist es nun fast schon her, dass wir 30 talentierte Nachwuchsdesigner bei uns im Hause begrüßen durften, um mit ihnen über die optimale Gestaltung des eigenen Portfolios zu tagen. Sowohl für mich und uns Coaches als auch dem Feedback der Teilnehmer zufolge war der erste NRW Portfolio Day ein voller Erfolg und darum [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Ruediger_Goetz.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-18011" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Ruediger_Goetz-200x300.jpg" alt="Ruediger_Goetz" width="200" height="300" /></a></strong>Sechs Monate ist es nun fast schon her, dass wir 30 talentierte Nachwuchsdesigner bei uns im Hause begrüßen durften, um mit ihnen über die optimale Gestaltung des eigenen Portfolios zu tagen. Sowohl für mich und uns Coaches als auch dem Feedback der Teilnehmer zufolge war der erste NRW Portfolio Day ein voller Erfolg und darum heißt es für uns jetzt eins: Auf in Runde 2! Am 26. Februar starten wir mit unseren Partnern <a href="http://www.designerdock.de/ueber-uns/team-duesseldorf">DESIGNERDOCK Düsseldorf</a>, <a href="http://page-online.de/">PAGE</a> und <a href="http://www.fujifilm.eu/de/">FUJIFILM</a> die zweite Ausgabe des NRW Portfolio Days in unserem Hause und laden wieder alle Nachwuchsdesigner ein, sich zu bewerben, um mit uns zusammen ihr Portfolio zu perfektionieren.</p>
<p><strong>Konstruktive Kritik kommt an</strong></p>
<p>Die wohl wichtigste und motivierenste Erkenntnis für uns als Veranstalter war, dass sich die jungen Kollegen tatsächlich viel mehr offene und deutlichere Kritik hinsichtlich ihrer Selbstdarstellung wünschen, als wir angenommen hatten. Die gute und angesichts des natürlichen Eitelkeitspotential unserer Branche keineswegs selbstverständliche Nachricht ist: Unser Nachwuchs ist viel selbstkritischer als vermutet und sieht konstruktive Kritik der älteren Kollegen klar als Chance und Notwendigkeit, um besser zu werden. Darum freuen wir uns umso mehr darauf, auch dieses Mal wieder in die Diskussion mit angehenden Designern zu gehen und ihnen mit unserer Erfahrung und unserem kritischen Blick beim Berufseinstieg unter die Arme greifen zu können.</p>
<p><strong>Wieviel „Du“ ist dein Portfolio</strong></p>
<p>Schon der erste NRW Portfolio Day hat eine klare Erkenntnis – und meiner Meinung nach die wichtigste Einsicht – gebracht: Die perfekte Mappe folgt keinem Standard-Bauplan. Sie ist immer „customized“ – perfekt abgestimmt auf den Gestalter und dessen Arbeit, die sie repräsentiert: Dein Portfolio ist am besten Du! Diese Erkenntnis mag im ersten Moment banal erscheinen, doch bewusst und konsequent umgesetzt hat, hat sie für den Gestalter große Bedeutung. Die Mappe ist dann nicht länger nur notwendige und pragmatische Verpackung für die eigene Arbeit, sondern wird selber zum (Gestaltungs-)Projekt, zur Kommunikations-Maßnahme in eigener Sache. Hinter diesem Perspektiv-Wechsel steht für den Gestalter in erster Linie ein kreativer Befreiungsschlag: Er muss in erster Linie keine Formalitäten einhalten, sondern seine ureigene Fähigkeit, Engagement und Leidenschaft nutzen. Die Mappe ist damit perfekte Verlängerung seiner Person, Verstärkung seiner Kreativität, optimale Eingangstür zu seinen Arbeiten sowie Chancen sich durch seine Kreativität in einer ganz entscheidenden Situation optimal und vor allem merkfähig differenzierend zu präsentieren.</p>
<p><strong>Von der Mappe zum Arbeitgeber „Touchpoint“</strong></p>
<p>Um diese Erkenntnis in ihrem vollen Umfang zu verstehen, muss man sich aus der Situation des Bewerbers in die des Mitarbeitersuchenden begeben: Die Aufmerksamkeits-Sensibilität, die jede Mappe bei einem potentiellen Arbeitgeber erhält – besonders in einem persönlichen Vorstellunggespräch –, ist enorm und das mit gutem Grund: Für den Arbeitgeber ist es die Chance, auf einen neuen produktiven Mitarbeiter, auf neue Kreativität und persönliche Erweiterung des Teams, auf einen Kollegen, der in Zukunft mitverantwortlich für den Erhalt und die Verbesserung der Agenturleistung ist, zu treffen. Die Mappe ist damit der erste „Touchpoint“ mit dem potenziell neuen Arbeitgeber und kann so unter Umständen eine wichtigere visuelle Wirkung erzeugen als die eigentlichen Inhalte der Mappe – oder zumindest für deren überzeugenden Eindruck stark mitverantwortlich sein. Damit gilt akuter denn je: Der erste Eindruck zählt!</p>
<p><strong>Digital oder Analog</strong></p>
<p>Doch wie gestaltet man genau diesen ersten Eindruck richtig? In unserer Auftaktveranstaltung im August warf das bei den Teilnehmern schnell und spontan vor allem eine weitere Frage auf: Wie digital oder wie analog sollte eine Mappe sein? Ist eine digitale Mappenform automatisch und ganz selbstverständlich die Antwort auf eine sich in diese Richtung radikal verändernde Kommunikationsbranche und als „Hygiene-Faktor“ entsprechende Anforderung an den Nachwuchs? Oder ist vielmehr das haptische Erlebnis einer klassischen Mappen-Aufbereitung die zielgruppen- und anlassbezogene kreative Antwort? Modernität versus Eindrucksintensität? Muss ein weitgehend aus digitalen Arbeiten bestehendes Portfolio auch zwangsläufig digital sein? Oder gerade nicht, um den Eindruck des Gezeigten zu kontrastieren? Diese Fragen sind nicht pauschal zu beantworten und für die jungen Gestalter hoch aktuell. Grund genug sich im zweiten NRW Portfolio Day diesen zu widmen. Es wird also spannend: Wie sehen Arbeitgeber diese Diskussion? Welche Formen sind im Moment die Regel? Gibt es Ansätze, die beiden Seiten sinnvoll verbinden? Wie viel Freiheit hat der Designer, dies zu entscheiden?</p>
<p><strong>Seid dabei und diskutiert mit</strong></p>
<p>Wir freuen uns darauf, all diese Fragen und noch viel mehr mit euch beim nächsten NRW Portfolio Day am 26. Februar am Düsseldorfer Platz der Ideen zu erörtern.  Wer teilnehmen möchte, kann sich noch bis zum 23. Februar per Mail mit seiner besten Arbeit an <strong>nrwportfolioday@kw43.de</strong> bewerben. Um ein umfassendes Coaching sicherzustellen, ist die Teilnehmerzahl auf 25 Teilnehmer begrenzt. Weitere Informationen gibt es unter <a href="http://www.nrw-portfolio-day.de/de/">www.nrw-portfolio-day.de</a>. Wir freuen uns auf eure Mappen und eure Leidenschaft! Denn mit Deiner Mappe beginnt Deine Karriere. Oder auch nicht. Also nimm sie ernst. Wir helfen Dir dabei, das Beste aus ihr rauszuholen.</p>
<p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2015/02/NRW_Portfolioday_2015_Poster_Ansicht.jpg"><img class="alignleft  wp-image-18421" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2015/02/NRW_Portfolioday_2015_Poster_Ansicht-724x1024.jpg" alt="NRW_Portfolioday_2015_Poster_Ansicht" width="493" height="697" /></a></p>
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		<item>
		<title>Die neue FDP: Geht’s um Farben oder Inhalte?</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2015 16:38:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die FDP leistet sich ein neues Logo. Der erste Instinkt schreit nach hämischen Kommentaren und lädt ein, genussvoll auf den Prügelknaben der Bundespolitik einzuschlagen. „Typisch FDP: inhaltlich schwach, aber Hauptsache schön verpackt.“ Beifall und billige Zustimmung in der Branche sind gewiss. Doch eine Partei der ersten Stunde unserer Demokratie, die sich mit dem Markenzeichen auch [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Ruediger_Goetz.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-18011" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Ruediger_Goetz-200x300.jpg" alt="Ruediger_Goetz" width="200" height="300" /></a></p>
<p>Die FDP leistet sich ein neues Logo. Der erste Instinkt schreit nach hämischen Kommentaren und lädt ein, genussvoll auf den Prügelknaben der Bundespolitik einzuschlagen. „Typisch FDP: inhaltlich schwach, aber Hauptsache schön verpackt.“ Beifall und billige Zustimmung in der Branche sind gewiss.</p>
<p>Doch eine Partei der ersten Stunde unserer Demokratie, die sich mit dem Markenzeichen auch einen neuen Namen gibt, hat eine differenziertere Betrachtung verdient. Drei Fragen sind maßgeblich:</p>
<p>Braucht die FDP ein neues Signet?</p>
<p>Kommuniziert das neue Design die neue inhaltliche Ausrichtung?</p>
<p>Findet der Wechsel im richtigen Augenblick statt?</p>
<p>Tatsächlich muss die FDP sich gerade neu erfinden und tut dies auch. Sie besetzt den Wert der „Freiheit“, bzw. besetzt ihn neu. Dies ist in mehrfacher Hinsicht ein beachtenswerter Vorgang und in der Tat eine signifikante und klare Positionierungsänderung. Konsequent setzt sie den Begriff bereits im Namen neu um. Im ersten Moment auch ein verstörender Vorgang, aber auf den zweiten Blick mutig und in mehrfacher Hinsicht sinnvoll. „Freie Demokraten“ ersetzt das bisherige „Die Liberalen“. Damit verabschiedet sich die FDP von einem Wort, das keine direkte Verbindung zum Namen der Partei hat, sicherlich inhaltlich nicht jedem zugänglich ist und zudem durch den Begriff des Neo-Liberalismus auch für die FDP ein schweres Erbe darstellt.</p>
<p>Der neue Name wirkt persönlicher und einladend, symbolisiert außerdem eine Abkehr vom Akronym FDP und damit auch von einer anonymen und intransparenten Partei alter Schule. Freie Demokraten betont mehr den Menschen, weniger die Institution. Und verbindet effektiv den offiziellen Parteinamen mit Inhalt und Vergangenheit der Partei. Der neue Name wirkt spontan einladend und sympathischer. Er nimmt der Partei die wahrgenommene Anonymität einer undurchsichtigen Lobbying-Gruppe, ist offener und betont die Stärken des alten Akronyms. Wer weiß denn heute noch, wofür das F, das D und das P stehen? Eine Namensänderung ist sicherlich einer der dramatischsten Vorgänge in der Markentechnik, aber hier erscheint Sie richtig und inhaltlich gerechtfertigt. Eine Veränderung des Logos war damit naheliegend.</p>
<p>Aber trägt das Design die neue Ausrichtung?</p>
<p>Viele Kommentare um das eigentliche Design und seine formale Qualität sind angesichts der inhaltlichen Brisanz eher zweitrangig und weitgehend geschmäcklerisch. Kritisch jedoch ist die Zusatzfarbe Magenta. Sie soll vermutlich das Logo jünger, lebendiger und zeitgemäßer erscheinen lassen, nimmt ihm aber auch deutlich visuelle Prägnanz. Das bisherige Gelb-Blau, sinnvollerweise ebenfalls etwas frischer interpretiert, war im Parteien-Kontext eine sehr kraftvolle und effektive Marken-Farbcodierung und hat Schlüsselcharakter für die FDP. Auch ist die semantische Wirkung dieser Farbe sicherlich im Einklang mit den neuen Werten wie Optimismus oder Freiheit. Magenta als dritte Hausfarbe verwässert, drei starke Grundfarben machen es schön bunt, aber sind kein wirklich wahrnehmungspsychologisch relevanter Markenfarbcode mehr – ein handwerklicher Fehler. Solange allerdings die Farben Blau und Gelb noch dominieren, kann man von einer visuellen Identifikation der Partei durch ihren ursprünglichen Farbcode ausgehen.</p>
<p>Typografisch verliert das Logo zwar gegenüber der alten Version, da die Abkehr vom Akronym auch einen Verzicht auf Plakativität bedeutet. Mit dem Fokus auf „Freie Demokraten“ wird jedoch die alte Kraft der Partei selbstbewusst und weniger steif auf den Punkt gebracht. Die Partei wirkt offener. Die Groß-Kleinschreibung drückt Tatkraft und Pragmatismus aus und ist stilistisch weder als alt- noch modisch einzuordnen.</p>
<p>Zusammengefasst ist der neue Auftritt sicher kein kreatives oder ästhetisches Meisterwerk der Markengestaltung, folgt aber nachvollziehbar der neuen Partei-Positionierung und ist einer bedeutenden politischen Partei wie der FDP, Verzeihung, den Freien Demokraten angemessen.</p>
<p>Aber kommt das neue Logo im richtigen Augenblick?</p>
<p>Grundsätzlich ist es in Zeiten mangelnden Erfolgs immer besser, zunächst das Produkt selbst zu ändern und einen Logowechsel lieber in einer Situation der Stärke vorzunehmen, wenn eine Diskussion darüber nicht von dringenderen inhaltlichen Fragen ablenkt. Eine Designänderung ohne Produktänderung hingegen kann den Prozess des Niedergangs eher beschleunigen. Die Partei macht sich mit diesem mutigen Schritt weiter angreifbar. Jeder hat eine Meinung dazu. Anstatt die Energie jetzt auf das Logo zu lenken und das Volk zur geschmäcklerischen Diskussion über Formalien einzuladen sollten neue Inhalte, Personen und Positionen im Vordergrund stehen. Das Logo hätte warten können bis erste politische Erfolge erzielt gewesen wären. Vielleicht ist aber das neue Branding vor allem ein Management-Tool in die Partei hinein, um dramatische Veränderungsprozesse zu unterstützen. Umso mehr darf es nicht nur eine Geste bleiben. Es müssen unmittelbar Taten folgen, welche die neue Positionierung, vor allem den Namen, glaubwürdig erlebbar machen. Ein hohes Risiko, aber wenn er gelingt ein in der deutschen Parteiengeschichte einmaliger Vorgang.</p>
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		<title>[Interview] „Die Zeit des Elfenbeinturms ist vorbei“</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2014 09:43:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Rüdiger Goetz, Geschäftsführer Kreation, und Michael Rewald, Geschäftsführer Beratung von KW 43 Branddesign aus Düsseldorf, sprechen über ihre Ziele. Herr Goetz, KW 43 hat Auszeichnungen bei den Red Dots abgesahnt. Da geht es vor allem ums Aussehen… Es ist bemerkenswert, dass die Werke, die Awards gewinnen, eine ganz strenge Arbeitsfokussierung haben. Oft sind wir angenehm [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/09/MR1_1_potrait1.jpg"><img class="alignleft  wp-image-18240" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/09/MR1_1_potrait1.jpg" alt="MR1_1_potrait" width="322" height="242" /></a><strong>Rüdiger Goetz, Geschäftsführer Kreation, und Michael Rewald, Geschäftsführer </strong><strong>Beratung von KW 43 Branddesign aus Düsseldorf, sprechen über ihre Ziele.</strong></p>
<p><strong>Herr Goetz, KW 43 hat Auszeichnungen </strong><strong>bei den Red Dots abgesahnt. Da geht </strong><strong>es vor allem ums Aussehen…</strong><br />
Es ist bemerkenswert, dass die Werke, die Awards gewinnen, eine ganz strenge Arbeitsfokussierung haben. Oft sind wir angenehm überrascht,  dass unsere Szene nicht nur ästhetische Werte, sondern auch den wirtschaftlichen Hintergrund eines Projekts ermessen kann. Wir machen zu allererst sinnvolles Design.</p>
<p><strong>Woran liegt es, dass Sie dennoch </strong><strong>weniger im Gespräch sind, als andere </strong><strong>Design-Agenturen?</strong><br />
Nach eigenem Empfinden sind wir durchaus präsent. Das merkt man alleine am Kundenzuwachs. Wir haben schon vor einiger Zeit beschlossen, uns in der Kommunikationsarbeit lokal auf NRW zu fokussieren. Hier in NRW sind wir die kreativste der strategischen Design-Agenturen. Aber wir werden unsere Erfolge zukünftig durchaus mehr nach außen kommunizieren.</p>
<p><strong>Bekannt ist auch Ihr Relaunch für </strong><strong>Germanwings. Haben Sie aktuell </strong><strong>wieder ein vergleichbares Projekt?</strong><br />
Im Moment arbeiten wir an drei großen nationalen Relaunches und an einem internationalen. Leider dürfen wir keine Namen nennen. Aber die künftigen Kunden sind aus dem Luxury- und Investitionsgüter-Bereich.</p>
<p><strong>Gab es auch einen Lerneffekt, den Sie </strong><strong>aus so einem großen Projekt wie das </strong><strong>für Germanwings gezogen haben?</strong><br />
Was mich am meisten fasziniert, ist, dass es keinen Standard gibt. Man wird jedes Mal mit neuen Menschen, Situationen und Zusammenhängen konfrontiert. Immer individuell und komplex. Bei Germanwings fand ich unsere Arbeit in der internen Markenführung am spannendsten. Wir haben hierzu mit dem Kunden eine interne Marken-Akademie entwickelt und ein Coachingprogramm für die Mitarbeiter geführt. Es war eine tolle Herausforderung, die Identität einer Marke auszubauen und den Menschen eine Heimat in ihrer neuen Identität zu geben.</p>
<p><strong><img class="alignleft  wp-image-18246" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/09/KW43_Kontakter_36_2014.jpg" alt="KW43_Kontakter_36_2014" width="503" height="356" /></strong><span style="color: #999999;"><em><span style="font-size: 8pt;">Design für Germanwings: KW 43 hat für die Fluggesellschaft die Markenpositionierung sowie das Corporate Design und Logo entwickelt. Dafür gewannen sie Preise.</span></em></span></p>
<p><strong>Herr Rewald, was haben Sie seitens der Beratung mitgenommen?</strong><br />
Die Agentur hat gelernt, dass ein Marken-Relaunch ein oft einmaliges Ereignis für ein Unternehmen und dessen Mitarbeiter ist. Wir müssen antizipieren, was für den Kunden wichtig ist und dass das Projekt in der Gesamthaftigkeit, Tiefe und Konsequenz verstanden wird – um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein sowie alle Touchpoints der Marke zu berücksichtigen. Das hat eine Konsequenz vor allem auf Timing, Budget und ist entscheidend für den Erfolg. Daher ist es unerlässlich, dass die Beratung vorrausschauend agiert.</p>
<p><strong>Ist KW 43 am wachsen?</strong><br />
Ja, wir wachsen rasant. Wenn das Jahr so ausgeht, wie wir das planen, dann werden wir 2014 ein Umsatzwachstum von 20 bis 30 Prozent erreichen. Gilt das auch personell? Aktuell sind wir 25 Festangestellte, die sich pur auf Beratung und Kreation konzentrieren. Wir haben als Teil des Grey-Networks den großen Vorteil, alle angrenzenden Disziplinen abrufen zu können, ob strategische Planung, Digital, Art Buying, PR oder New Business Development.</p>
<p><strong>Herr Goetz, ist es schwer, richtig gute Kreative zu finden?</strong><br />
Hier in Düsseldorf ist es noch verschärfter. NRW ist ein Lieferant, aber kein Abnehmermarkt für Kreative. Wir müssen dafür sorgen, dass der Beruf an Attraktivität gewinnt. Gerade haben wir den ersten NRW Portfolio Day organisiert. Hierbei wurden Jungdesigner zu einem Workshop eingeladen, um sie bei ihrer Mappengestaltung zu unterstützen, indem sie direktes Feedback von Experten erhalten – ganz kritisch und offen. Das kam sehr gut an.</p>
<p><strong>Weshalb verliert der Beruf an Attraktivität?</strong><br />
Ein Grund ist sicher, dass das Image-Problem der Werbebranche auf uns abfärbt. Es gibt viele Vorurteile über die Kommunikationsbranche, die mit den Lebensentwürfen von jungen Menschen nicht mehr übereinstimmen. Dabei ist die Branche für mich nach wie vor eine der spannendsten und abwechslungsreichsten, die unabhängig von der Ausbildung schnelle Karrieren ermöglicht. Für welche Trends rüsten Sie sich? Eine große Herausforderung ist für mich immer noch integriertes Arbeiten. Das hat sich als Begriff immer gut angehört, aber jetzt muss tatsächlich geliefert werden. Die Zeit des Elfenbeinturms des Designs ist vorbei. Die Welt braucht kein arrogantes Design mehr, sondern Design, das sich integriert und im Schulterschluss mit anderen Disziplinen echten Mehrwert für den Kunden schafft.</p>
<p><strong>Worauf richten Sie Ihr Augenmerk, Herr Rewald?</strong><br />
Was das Branddesign angeht, hat sich viel in Richtung Projektgeschäft gedreht. Früher haben Unternehmen CI/CD-Agenturen als „Marken-Polizei“ an sich gebunden. Die dauerhafte Pflege lösen die Unternehmen nun überwiegend intern. Ein weiterer Trend ist die Digitalisierung. Dahingehend müssen wir, unser Angebotsportfolio anpassen, und ausbauen. Hier ergeben sich, neue Möglichkeiten: Stichwort Content-Marketing. Wie und wo rüber spricht eine Marke? Das wird mit der Marken-Positionierung definiert. Hier werden sich noch viele interessante Aufgaben ergeben.</p>
<p><strong>Nehmen Sie gerade an Pitches teil?</strong><br />
Aktuell sind wir in vier Pitches. Allerdings selektieren wir ganz klar und achten auf einige Hygiene-Faktoren. Die Ernsthaftigkeit der Aufgabenstellung, die Qualität des Briefings, eine angemessene Aufwandsentschädigung und faires Timing. Gerade erst haben wir einen Kunden gewonnen, bei dem wir eigentlich den Pitch abgelehnt hatten. Wir haben ihm eine höflich begründete Absage geschrieben, da Marken-Strategie und Design in einem präsentiert werden sollten, was aus unserer Sicht nicht funktionieren kann. Der Kunde hat sich daraufhin gemeldet und suchte das Gespräch. Jetzt gehen wir mit ihm in einen Markenworkshop und ich glaube, dass wir gute Chancen haben, auch das Corporate Design zu entwickeln. Er hat seinen Pitch abgeblasen.</p>
<p><strong>Wie lauten Ihre Ziele für 2015?</strong><br />
Wir wollen das Wachstum der KW43 vorantreiben, das Portfolio ausbauen, unsere Mitarbeiter weiter qualifizieren, unsere Local-Hero-Position erweitern und national bekannter werden. Aktuell haben wir zwei sehr spannende internationale Corporate-Design-Projekte – diesen Bereich müssen wir intensivieren.</p>
<p><span style="font-size: 8pt;"> </span></p>
<p><em>(Quelle: <a href="http://www.kontakter.de/">Kontaker</a>, Printausgabe 36/2014, 04.09.2014)</em></p>
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		<title>Das war der 1. NRW Portfolio Day</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2014 08:25:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von nervösen Organisatoren, kritikoffenem Nachwuchs und einer baldigen Wiederholung Ok, zugegeben: Wir waren tatsächlich etwas nervös vor dem ersten NRW Portfolio Day. Egal, wie viele Vorträge, Vorlesungen oder Kundenworkshops man konzipiert, koordiniert oder durchgeführt hat, ein neues Format ist – besonders mit aktiver Integration der Teilnehmer – immer auch ein Experiment, das eine gehörige Portion [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Ruediger_Goetz.jpg"><img class="alignleft  wp-image-18011" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Ruediger_Goetz.jpg" alt="Ruediger_Goetz" width="183" height="275" /></a><strong>Von nervösen Organisatoren, kritikoffenem Nachwuchs und einer baldigen Wiederholung</strong></p>
<p>Ok, zugegeben: Wir waren tatsächlich etwas nervös vor dem ersten NRW Portfolio Day. Egal, wie viele Vorträge, Vorlesungen oder Kundenworkshops man konzipiert, koordiniert oder durchgeführt hat, ein neues Format ist – besonders mit aktiver Integration der Teilnehmer – immer auch ein Experiment, das eine gehörige Portion Eigendynamik besitzen kann. Im Nachhinein hat sich die anfängliche Nervosität als vollkommen unbegründet erwiesen: Der NRW Portfolio Day war sowohl für mich und uns Coaches als auch dem Feedback der Teilnehmer zufolge ein voller Erfolg.</p>
<p>Besonders hat sich meiner Meinung nach ausgezahlt, dass wir uns im Vorfeld ausführlich mit den Bedürfnissen der anvisierten Zielgruppe auseinander gesetzt haben. Daraus haben wir mitgenommen, dass sich viele Nachwuchsdesigner mit der Erstellung ihrer Mappe überfordert fühlen und sich vor allem eins wünschen: ehrliches Feedback. Denn das erhalten sie in Bewerbungssituationen oft nicht und können so nicht einschätzen, woran ihre Bewerbung scheitert. Mit dem NRW Portfolio Day haben wir ihnen die Chance gegeben, genau das zu bekommen: Eine ehrliche, durchaus kritische, aber immer konstruktive Beurteilung ihrer Mappe – und damit des Grundsteins ihrer Karriere.</p>
<p>Dass das ankommt, hat die Resonanz bei der Veranstaltung gezeigt: Die motivierten jungen Kollegen hatten in der Tat keine Angst vor ehrlichem Feedback – ganz im Gegenteil. Sie forderten es sogar. Diese Grundhaltung war meiner Meinung nach einer der entscheidenden Schlüsselpunkte zum Erfolg des Formats. Denn bei allen Teilnehmern herrschte immer große Offenheit hinsichtlich konstruktiver Kritik und große Motivation, sich eingehender mit der eignen Mappe gestalterisch zu beschäftigen.</p>
<p>Erfolgsentscheidend war sicher auch die limitierte Teilnehmerzahl und die Gruppenzusammensetzung: In fünf Kleingruppen standen jeweils zwei Experten – je ein Kreativer und ein Recruiter, um beide Perspektiven einbringen zu können – fünf bis sechs Nachwuchsdesignern gegenüber. So konnten sich die Coaches intensiv mit jedem einzelnen beschäftigen, sich die Mitglieder aber auch untereinander gut austauschen. So kam es, dass sich die Nachwuchsdesigner bereits nach der ersten Mappen-Besprechung unser Feedback und entsprechenden Anregungen nicht nur angenommen hatten, sondern sich selbst kritisch in die Besprechung der anderen Mappen integrierten. Somit wurden die Learnings nicht von uns Coaches vorgegeben, sondern in den Gruppen interaktiv erarbeitet – das hat mich besonders gefreut und motiviert.</p>
<p>Bereichert wurde der Austausch sicherlich auch durch die Unterschiedlichkeit der Teilnehmer. Wir hatten bei der Auswahl der Teilnehmer bewusst darauf geachtet, nicht nur nach der Qualität der Mappen zu gehen, sondern auch die spürbare Motivation an der Veranstaltung zu bewerten. Somit hatten wir am Ende sehr unterschiedliche Designer-Persönlichkeiten, sowohl hinsichtlich der Arbeiten und der Mappen-Qualität als auch hinsichtlich der beruflichen Erfahrungen. Auch das hat dazu beigetragen, dass die Stimmung insgesamt so war, wie ich sie mir gewünscht hatte: Alle waren konzentriert – ob in den Vorträgen, der Besprechung der Mappen oder der Gruppendiskussion und es herrschte immer ein kollegialer Dialog auf Augenhöhe zwischen den „alten Hasen“ und unserem Nachwuchs.</p>
<p>Am Ende des Tages konnte jeder konkrete Anregungen für seine eigene Mappe mit nach Hause nehmen und sich so für den weiteren Karriereweg besser aufstellen. Insgesamt haben sich vor allem zwei entscheidende Aspekte für die Mappengestaltung heraus kristallisiert: Die Individualität und der Mappen-Titel. Die Individualität ist entscheidend, da das Format der Mappe keine Standards kennt. Wie eine Mappe aussehen kann, ist völlig frei. Sie muss überzeugen, aber wie sie dies erreicht, ist völlig egal. Viel entscheidender ist, dass sie optimal auf die Person, ihre Stärken, ihren Auftritt, aber auch auf die spezielle Bewerbungssituation angepasst ist. Der Mappen-Titel und seine Bedeutung wurde ebenfalls in allen Gruppen schnell zum Thema und intensiv besprochen. Auch hier wurde schnell klar, dass er eine zentrale Funktion für den Erfolg einer Mappe hat. Wie ein Buchtitel, Magazin-Cover oder Kinoplakat entscheidet er in erheblichem Maße darüber, ob und wie sich der Betrachter mit dem Inhalt beschäftigt. Auch der Titel hat keine Standards, sondern ist ein tolles Spielfeld für Kreativität.</p>
<p>Insgesamt sind wir alle, die dieses Format vorbereiten haben, mit dem Ergebnis wirklich zufrieden. Die Veranstaltung hat so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben und die Resonanz ist sehr motivierend. Die Teilnehmer gaben uns in der direkten Feedback-Runde durchweg sehr ermutigende Rückmeldung, aber auch gute Impulse, was man bei einer Wiederholung der Veranstaltung verbessern könnte. Und das werden wir berücksichtigen – denn es wird definitiv einen zweiten NRW Portfolio Day geben. Auch eine Ausweitung ist möglich: Tatsächlich hat bereits ein ADC-Kollege aus dem Raum Frankfurt Interesse gezeigt, das Format als „Hessen Portfolio Day“ zu adaptieren. Ich könnte mir gut vorstellen, das nächste Event thematisch weiterentwickeln und beispielsweise in Workshops kreativ mit den Teilnehmern unter dem Leitgedanken „Das innovative Portfolio“ an neuen Mappen-Formaten zu arbeiten. Wie auch immer sie genau aussehen wird, ich freue mich auf die nächste Veranstaltung und wünschte mir, in meiner Studentenzeit hätte es etwas Ähnliches bereits gegeben.</p>
<p>Hier ein paar Eindrücke vom 1. NRW Porfolio Day.</p>
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