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	<title>GREY Blog &#187; Meinung</title>
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		<title>Obligatorisch Startup. Innovationsmanagement und Startup Kultur in Düsseldorf.</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2016 00:23:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Marke par excellence Düsseldorf hat etwas, das sich jede Marke im klassischen Sinn nur wünschen kann. Sozusagen das ganz individuelle Herz und unverzichtbare Rückenmark jedes starken Markensystems: eine Stärke die Sie von allen andern relevanten Wettbewerbern, im Falle Düsseldorfs die großen deutschen Landeshauptstädten, signifikant unterscheidet. Und zudem ein höchst relevantes Qualitäts-Kriterium für eine Stadt heute [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Ruediger_Goetz.jpg"><img class="alignleft  wp-image-18011" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Ruediger_Goetz-200x300.jpg" alt="Ruediger_Goetz" width="148" height="222" /></a><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="font-family: Calibri,sans-serif;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;">Marke par excellence</span></span></strong></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri,sans-serif; font-size: 10pt;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;">Düsseldorf hat etwas, das sich jede Marke im klassischen Sinn nur wünschen kann. Sozusagen das ganz individuelle Herz und unverzichtbare Rückenmark jedes starken Markensystems: eine Stärke die Sie von allen andern relevanten Wettbewerbern, im Falle Düsseldorfs die großen deutschen Landeshauptstädten, signifikant unterscheidet. Und zudem ein höchst relevantes Qualitäts-Kriterium für eine Stadt heute und, ohne großen prophetischen Fähigkeiten vorhersagbar, für die Zukunft einer Stadt dieser Kategorie sein wird:</span></span></p>
<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="font-family: Calibri,sans-serif;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;">Echte Stärke</span></span></strong></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri,sans-serif; font-size: 10pt;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;">Ein wahrer Glücksfall: Die Stadt Düsseldorf, als betriebswirtschaftliche Einheit gemangtes System, war und ist ökonomisch erfolgreicher als andere Städte. Effizienter zudem: während große Bauprojekte in anderen deutschen Flagship-Cities sich zu dauerhaften Public Realtions Desastern verwandeln, die selbst die stadtverantwortlichen Schildburger dereinst zu amüsieren vermocht hätten, werden in Düsseldorf große und komplexe Bauprojekte still und unaufgeregt einfach nur termingerecht fertig.  Jede nachhaltige und erfolgreiche kommunikative Positionierung der Stadt Düsseldorf ist gut beraten diese Fähigkeit und Kultur des wirtschaftlichen erfolgreichen und professionellen Stadtmanagements sowohl von Politik und Stadtverwaltung im den Fokus ihres narrativen Kontextes zu setzen. Oder zumindest stark zu berücksichtigen.</span></span></p>
<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="font-family: Calibri,sans-serif;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;">Großes Potential</span></span></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 10pt;"><span style="font-family: Calibri,sans-serif;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;">Dies birgt besonders für die stark umworbene und im Stadtmarketing fast schon mythische Zielgruppe der kreativen Elite von Richard Florida eine ganz besondere Attraktivität. Funktionale und pragmatische Administration, die wirtschaftliches Handeln für sich als Prämisse begreift und so konsequent den wirtschaftlichen Akteure die entsprechenden Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen kann. Die Stadt kann</span></span><span style="font-family: Calibri,sans-serif;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;"> sich, aus ihrem ökonomischen »Track-Record« logisch ableitbar,  verdient über eines solides und positives Vorurteil freuen, ein hervor- und herausragender wirtschaftlicher Standortes in Deutschland, ja sogar in Europa, zu sein .</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri,sans-serif; font-size: 10pt;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;"> </span></span><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="font-family: Calibri,sans-serif;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;">Neue Herausforderungen</span></span></strong></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri,sans-serif; font-size: 10pt;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;">Aber dieses Vorurteil ist hart erarbeitet und muss genauso weiter hart erarbeitet werden. So attraktiv diese Stärke für die kommunikative Positionierung erscheint, sie ist auch eine große Herausforderung. Sie muss sich immer wieder neu faktisch beweisen. Das bedeutet gerade heute auch den globalen Wandel der Industrie und Wirtschaft , als auch die damit verbundene Kultur, zu antizipieren. Eine lebendige, vielfältige und authentische Startup-Kultur wäre dafür unverzichtbarer Bestandteil und entscheidendes Qualitätsmerkmal.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri,sans-serif; font-size: 10pt;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;"><br />
<strong>Notwendiger Kulturwandel </strong></span></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri,sans-serif; font-size: 10pt;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;">Diese besitzt Düsseldorf noch nicht. Noch ist es die Stadt der großen nationalen und internationalen Mittelständler und Konzerne. Das soll sie auch bleiben, aber eine Kultur jungen und innovativen Unternehmertums ist unverzichtbar für die nachhaltige Weiterentwicklung der Wirtschaftskompetenz Düsseldorfs. Sie muss addiert werden, ein natürlicher Teil der Kultur der Stadt werden, sich gleichberechtigt neben dem etablierten Wirtschaftssystem behaupten und sinnvoll  integriert werden.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri,sans-serif; font-size: 10pt;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;"> </span></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri,sans-serif; font-size: 10pt;"><span style="color: black; font-family: Cambria,serif;">Auch wenn Düsseldorf da noch lange nicht angekommen ist,  die Stadt hat alle Anlagen dazu diese Kultur zu entwickeln. Und streng genommen gar keine andere Wahl.</span></span></p>
<p><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
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		<title>Unser Chief Strategy Officer Alessandro zur Effie-Reform.</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2015 18:13:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Alessandro]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Reform geht in die richtige Richtung. Die neuen Kategorien finde ich sehr gut. Das macht den Effie auch für unsere nichtklassischen Abteilungen KW43, GREY Shopper, die Digital-Units und für andere Spezialagenturen interessanter. Sehr gut finde ich , dass man versucht, den Quervergleich zwischen den Cases zu ermöglichen. Ich frage mich aber, ob es dem [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2012/11/MG_1220x.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-16670" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2012/11/MG_1220x.jpg" alt="_MG_1220x" width="180" height="226" /></a>Die Reform geht in die richtige Richtung. Die neuen Kategorien finde ich sehr gut. Das macht den Effie auch für unsere nichtklassischen Abteilungen KW43, GREY Shopper, die Digital-Units und für andere Spezialagenturen interessanter. Sehr gut finde ich , dass man versucht, den Quervergleich zwischen den Cases zu ermöglichen.</p>
<p>Ich frage mich aber, ob es dem GWA gelingen wird, vergleichbare KPIs vorzugeben. Dieser Punkt wird besonders wichtig, wenn es um das Thema Business Impact geht.</p>
<p>Beispiel: Bei der Einführung einer innovativen Technologie im Automobilbereich reicht es nicht, zu beweisen, dass Imagewerte wie Innovationsführerschaft verbessert worden sind. Der Case muss auch zeigen, dass die Kommunkation zu einem höheren Abverkauf dieser Modelle geführt hat. Abgesehen davon freut es mich, dasss künftig mehrjährige Cases eingereicht werden können.</p>
<p>So bekommt das Thema Nachhaltigkeit &#8211; im Sinne von kontinuierlichem Markenaufbau &#8211; die Bedeutung, die es verdient. Die Vereinfachung des Einreichungsprozesses ist zu begrüßen. Ich finde es gut, dass der Beraterkreis in die Jury integriert wird und dessen Stimme gleichberechtigt zählt. Dass der Fokus künftig stärker auf Effektivität liegen soll, halte ich für richtig.</p>
<p>Sicher gibt es Situationen, wo man Effizienz nicht komplett vernachlässigen sollte. Etwa in der Kategorie &#8220;David gegen Goliath&#8221;. Da spielt Effizient natürlich schon eine Rolle.</p>
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		<title>Exklusiv: Matthias Schrader zur Debatte um die digitale Kompetenz in Deutschland</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 18:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Er ist überall zu finden, ob auf Facebook, Twitter oder Google+. Und seit heute Morgen auch wieder einmal mit einer knackigen Aussage, die sich darauf reduzieren lässt: Die Politik hat keine Ahnung von der digitalen Kommunikation, die heutzutage Gang und Gäbe ist. Ich habe Matthias Schrader, CEO der Digitalagentur SinnerSchrader, kontaktiert, um ihn dazu selbst [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Er ist überall zu finden, ob auf <a title="Facebook Profil Matthias Schrader" href="http://www.facebook.com/matthias.schrader" target="_blank">Facebook</a>, <a title="Twitter Profil Matthias Schrader" href="http://twitter.com/mattesmattes" target="_blank">Twitter</a> oder <a title="Google+ Profil Matthias Schrader" href="https://plus.google.com/116196228743508495924" target="_blank">Google+</a>. Und seit heute Morgen auch wieder einmal mit einer knackigen Aussage, die sich darauf reduzieren lässt: Die Politik hat keine Ahnung von der digitalen Kommunikation, die heutzutage Gang und Gäbe ist. Ich habe Matthias Schrader, CEO der Digitalagentur <a title="SinnerSchrader" href="http://www.sinnerschrader.de/" target="_blank">SinnerSchrader</a>, kontaktiert, um ihn dazu selbst kurz zu sprechen…</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2011/10/Matthias-Schrader-CEO-SinnerSchrader.jpg"><img class="size-medium wp-image-10750 aligncenter" title="Matthias Schrader, CEO SinnerSchrader" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2011/10/Matthias-Schrader-CEO-SinnerSchrader-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p><strong>Johannes Lenz:</strong> Moin moin Herr Schrader. Es freut mich sehr, dass sie kurzfristig Zeit haben für ein kleines Gespräch. Wie ist das Wetter an der Waterkant?</p>
<p><strong>Matthias Schrader:</strong> Kein Grund zur Klage: Der Herbst ist gerade schöner als der Sommer.</p>
<p><strong>Johannes Lenz:</strong> Seit heute Morgen sind Sie ja auf allen Kanälen, ob Print oder digitaler Natur, im Gespräch. Wussten Sie, dass aus ihrer <a title="Presseportal - Digitalagentur SinnerSchrader mit Rekord-Umsatz Schrader kritisiert Politik: &quot;Wir werden von gefährlichen Ahnungslosen regiert. Unsere Volksvertreter sind Standortnachteil für digitale Wirtschaft.&quot;" href="http://www.presseportal.de/pm/7424/2128826/digitalagentur-sinnerschrader-mit-rekord-umsatz-schrader-kritisiert-politik-wir-werden-von" target="_blank">Pressemitteilung</a> vor allem der letzte Absatz (u.a. &#8220;Viele Politiker sind digitale Analphabeten&#8221;) Interesse wecken würde oder überraschen Sie die Reaktionen auf Facebook &amp; Co.?</p>
<p><strong>Matthias Schrader:</strong> Offen gestanden wundert mich das nicht wirklich. Denn ich bin ja nicht der einzige, für den das Maß voll ist. In der Branche ist es doch schon lange so, dass man sich fragt: Wissen die Entscheidungsträger eigentlich, was die Digitale Wirtschaft wirklich bewegt? Wenn es um Unternehmen geht, wird reguliert und reguliert. Geht es um die Sicherheitsbehörden, ist jedes Mittel recht. Grotesk.</p>
<p><strong>Johannes Lenz:</strong> Die Branchenmagazine <a title="Horizont Net - &quot;Digitale Analphabeten&quot;: Agenturchef Matthias Schrader teilt gegen Politiker aus" href="http://www.horizont.net/aktuell/digital/pages/protected/Digitale-Analphabeten-Agenturchef-Matthias-Schrader-teilt-gegen-Politiker-aus_103260.html" target="_blank">Horizont</a> und <a title="Werben und Verkaufen - &quot;Viele Politiker sind digitale Analphabeten&quot;" href="http://www.wuv.de/nachrichten/digital/viele_politiker_sind_digitale_analphabeten" target="_blank">W&amp;V</a> haben bereits über Ihre Aussagen berichtet. Letztere stellen Sie in eine Reihe mit den Aussagen von Philipp Schindler (CEO Google Nordeuropa) in der Tageszeitung <a title="Die Welt - GOOGLE-NORDEUROPA-CHEFAutor: Hans Evert|12.10.2011 &quot;Die Griechen suchen vor allem nach Wirtschaftskrise&quot;" href="http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article13656788/Die-Griechen-suchen-vor-allem-nach-Wirtschaftskrise.html" target="_blank">Die Welt</a> oder Sascha Lobo mit seiner gestrigen Mensch Maschine Kolumne auf <a title="Spiegel Online - Die Mensch-Maschine Wenn Ahnungslosigkeit auf Bösartigkeit trifft" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,791305,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a>. Sehen Sie sich dort zu Recht verortet?</p>
<p><strong>Matthias Schrader:</strong> Klar. Und ich würde mich freuen, wenn noch mehr Menschen einstimmen würden. Es geht doch letztlich um die Frage, wie wir jetzt die Weichen stellen für das Digitale Zeitalter. Gesellschaftlich, aber auch wirtschaftlich. Und da besteht Anlass zur Sorge. Die politische Debatte in Deutschland ist irrational, in Zügen hysterisch. Und so sehen dann auch die politischen Initiativen aus. Im Ausland wird Digitalisierung als Chance begriffen. Hierzulande als Gefahr. Über unsere Zukunft entscheiden Menschen, die nicht wissen, was sie tun. Wenn wir nicht umlenken, werden wir dafür die Quittung bekommen.</p>
<p><strong>Johannes Lenz:</strong> Warum meinen Sie hat die Politik eigentlich keine Ahnung von der digitalen Kommunikation und wie entstehen für die Republik daraus konkret Standortnachteile? Es gibt doch zahlreiche Initiativen, innovative Unternehmen werden gefördert, die Bundesregierung trifft man im Netz usw. Es ist doch längst nicht der Fall, dass digitale Unternehmen wie Google &amp; Co. planen, Investitionen in Deutschland zurückzufahren. Der Leser könnte auf die Idee kommen, das hier wieder einmal eine &#8220;Sau durchs digitale Dorf getrieben&#8221; wird…</p>
<p><strong>Matthias Schrader:</strong> Naja, die Kampagnen kommen bislang eher aus der Politik. Das Perfide ist ja, dass sich die Politik in Sachen Technologie und Datenschutz als Beschützer von Bürgerinteressen geriert. Das Böse wird in Unternehmen vermutet – und gleichzeitig werden durch Gesetzgebung und Schlamperei eben jene Persönlichkeitsrechte unterwandert. Wenn das Klima einmal vergiftet ist, nützt auch die schönste Wirtschaftsförderung nichts. Es geht doch genau um den Unterschied von Sonntagsreden und tatsächlichem Handeln. Für uns von SinnerSchrader heißt das bislang ganz konkret: Der E-Commerce ist schon jetzt überreguliert. Im Online-Media-Geschäft droht uns mit dem Quasi-Verbot zielgerichteter Werbung der Rückfall in die prädigitalte Steinzeit. Für Werbetreibende ist das eine Katastrophe. Und dem deutschen Endkunden droht nun auch im Netz eine Service- und Komfortwüste.</p>
<p><strong>Johannes Lenz:</strong> Wenn Sie Recht haben und Ihre Diagnose zutreffend sein sollte: Was können wir, <a title="SinnerSchrader" href="http://www.sinnerschrader.de/" target="_blank">SinnerSchrader</a> und <a title="GREY bietet Services in folgenden Bereichen an: Marke, Design, Shoppermarketing, Health Care, Dialog- und Online-Marketing, Live-Kommunikation" href="http://www.grey.de" target="_blank">GREY</a>, die wir digitale <a title="GREY Blog - Social Media: Es geht ums Ganze" href="http://blog.grey.de/allgemein/social-media-es-geht-ums-ganze/" target="_blank">Kommunikation</a> leben, befördern und realisieren, dazu beitragen, das Ihre Diagnose bald ihre Daseinsberechtigung verliert?</p>
<p><strong>Matthias Schrader:</strong> Puh, ehrlich gesagt, habe ich wenig Hoffnung, dass sich an dieser Entwicklung durch eine Debatte etwas ändern wird. Ich wollte nur mal meiner Frustration Luft machen.</p>
<p><strong>Johannes Lenz:</strong> Herr Schrader, haben Sie vielen Dank für das Gespräch. Sollten Sie demnächst in Düsseldorf sein, kommen Sie doch einmal in der Ideenbotschaft vorbei. Auf Sie wartet ein frischer Espresso ;).</p>
<p><strong>Matthias Schrader:</strong> Mache ich gerne. Gruß nach Düsseldorf!</p>
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