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	<title>GREY Blog &#187; GREY Düsseldorf</title>
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	<description>Corporate Blog von GREY Germany</description>
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		<title>Eine unnötige Frage.</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2015 09:47:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mir wurde kürzlich die Frage gestellt, ob Kreativität im Content Marketing (überhaupt) noch gefragt sei. Merkwürdig. Ich denke, die Frage sollte eher lauten: Ist Content Marketing ohne Kreativität überhaupt möglich? Wie soll Werbung, wie soll Content Marketing ohne Kreativen Input überhaupt vonstatten gehen? Lest Ihr Bücher? Dann möchte ich Euch zwei besonders ans Herz legen. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2015/07/Christoph-Klöcker.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-18487" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2015/07/Christoph-Klöcker-204x300.jpg" alt="Christoph Klöcker" width="204" height="300" /></a>Mir wurde kürzlich die Frage gestellt, ob Kreativität im Content Marketing (überhaupt) noch gefragt sei. Merkwürdig. Ich denke, die Frage sollte eher lauten: Ist Content Marketing <strong>ohne</strong> Kreativität überhaupt möglich? Wie soll Werbung, wie soll Content Marketing ohne Kreativen Input überhaupt vonstatten gehen?</p>
<p>Lest Ihr Bücher? Dann möchte ich Euch zwei besonders ans Herz legen. Einmal “Mein Cello und ich und unsere Begegnungen“ von Gregor Piatigorsky und von A.J. Jacobs „Britannica &amp; ich &#8211; Von einem, der auszog, der klügste Mensch der Welt zu werden.“ Zwei Bücher, die schon auf den ersten Blick nicht die spannendsten zu sein scheinen. Piatigorsky war zwar ein begnadeter Cellist, der auf den Bühnen dieser Welt zu Hause war, während A.J. Jacobs als leitender Redakteur beim Esquire beschäftigt ist, aber&#8230; wer weiß das schon? Und wen interessiert es?</p>
<p><strong>Bücher wie Welten.</strong></p>
<p>Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können, haben sich zweier Themen angenommen, die von sich aus schon eine gewisse Schwere mitbringen. Was kann ein Cellist schon für Begegnungen gehabt haben, die für mich relevant sein sollen? Dirigenten eines fernen Jahrhunderts mögen ihm auf die Füße getreten sein, aber sonst? Auch bei Jacobs stellt sich diese Frage. Die Britannica ist eine der größten Enzyklopädien der Welt, enorm trocken und voll mit unnützem Wissen. Nun, wenn man dem ersten Blick glauben will, könnte man jetzt sagen: „Gut, vorbei, keine Lust, das zu lesen.“</p>
<p>Doch zuweilen lohnt ein zweiter Blick. Denn beide Männer haben es auf eine unverwechselbare und erfrischende Weise verstanden, ihren „Content“ derartig mit alltäglichem zu verquicken, das es eine wahre Wonne ist. Wenn ich mich auch vorher nie für klassische Musik interessiert habe, so lerne ich doch bei der Lektüre des Büchleins unversehens und mit viel Freude eine Welt kennen, die mir bis dahin verschlossen war. Wanderungen, barfuß von Russland nach Polen, das sündhaft teure Cello notdürftig in Leinen gewickelt auf dem Rücken tragend. Der Kontrast zu den späteren Erfolgen, seine Beschreibung der Musik, die aus seinen Fingern in das Instrument floss&#8230;</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2015/07/piatigorsky.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-18488" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2015/07/piatigorsky-237x300.png" alt="piatigorsky" width="237" height="300" /></a><strong>Es gibt kein „Nur“</strong></p>
<p>Piatigorsky war nur ein Cellist. Sicher. Aber er hat es geschafft, diese Liebe, diese Kreativität in des Texters Medium zu übertragen und seine Geschichte und die seines Cellos einer breiten Masse zugänglich gemacht. Ähnlich verhält es sich mit Jacobs. Offensichtlich journalistisch unterfordert hat er sich eines der trockensten und erschreckendsten Hobbys ausgesucht, die man sich vorstellen kann. Er hat die Britannica gelesen. Komplett. 33000 Seiten. Ein Lexikon. Uff.</p>
<p>Jacobs erzählt davon allerdings auf so eine unterhaltsame Art und Weise, dass man einfach nicht wegsehen kann. Kurz darauf schon ertappt man sich selbst dabei, das gelesene zu verwenden und einzusetzen, schlussendlich im Hirn sogar als nützlich abzulegen. Und wenn das lediglich bedeutet, zu wissen, dass die Briten 1797 versuchten, ihren Untertanen eine Uhrensteuer abzunehmen. Das Projekt scheiterte übrigens. Und zwar auf ganzer Linie.</p>
<p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2015/07/britannica.png"><img class="alignleft  wp-image-18489" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2015/07/britannica-300x93.png" alt="britannica" width="500" height="155" /></a></p>
<p>Die Welt lebt einfach von der Kreativität. Ohne Kreativität kann nichts entstehen. Sie ist der Antrieb unseres Seins, wie sollte es da also möglich sein, das sie für einen Bereich wie das Content Marketing keine Geltung hätte? Jedes Gespräch, jede Geste, jede Art von Kommunikation ist von Kreativität angetrieben. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, das jeder Schritt und jeder Handschlag, den man tut, von Kreativität begleitet wird, aus ihr entspringt. Wie kombiniere ich Socken und Shirt bei kurzer Hose, wie trage ich mein Haar, welcher Lippenstift, welches Rasierwasser. Jedesmal eine Entscheidung, jedesmal eine andere. Kreativität hat uns die Anpassung geschenkt. Aber selbst ist sie die Anarchie. Wenn man das verstanden hat, erübrigt sich die Frage, ob Kreativität im Content Marketing noch gefragt ist.</p>
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		<title>Listen first, then listen more&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2015 15:12:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen setzten sich 10 juniorige GREY&#8217;s zusammen mit unserem CCO Fabian an einen Tisch, um die so genannte MoCaH ins Leben zu rufen. Die &#8220;Ministry of Culture and Happiness&#8221;. Mit einer Mischung aus Tatendrang und Neugier ergriffen wir die Initiative und legten direkt los. Das erste Ziel:  Mehr Spaß soll die Arbeit hier [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2015/06/Charlotte_Prien.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-18474" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2015/06/Charlotte_Prien-199x300.jpg" alt="Charlotte_Prien" width="199" height="300" /></a>Vor einigen Wochen setzten sich 10 juniorige GREY&#8217;s zusammen mit unserem CCO Fabian an einen Tisch, um die so genannte MoCaH ins Leben zu rufen. Die &#8220;Ministry of Culture and Happiness&#8221;. Mit einer Mischung aus Tatendrang und Neugier ergriffen wir die Initiative und legten direkt los. Das erste Ziel:  Mehr Spaß soll die Arbeit hier machen. Zufriedener sollen die Kollegen sein. Austausch muss stattfinden, Wünsche endlich umgesetzt werden. Und bitteschön auch Sofaecken für alle. Ach, und Bier. Bier hilft immer.</p>
<p>Als die erste Meldung der formierten MoCaH rausging, dachten die meisten der Kollegen: <em>Was wollen die nun wieder? Was soll das bringen? </em>Zugegeben – wir hatten die ersten Wochen selbst keine genaue Vorstellung, wohin das Ganze gehen sollte. Wir nahmen die ersten Dinge halbwegs planlos in Angriff und merkten erst nach und nach, dass es um viel mehr geht, als Events und Freibier. Unser Anspruch wurde ein anderer. Und die Nachfrage der Kollegen auch. Es geht nicht nur darum, ein bisschen Farbe an die Wände zu klatschen und die Musik mal laut aufzudrehen. Es geht nicht darum, aus einem Arbeitsplatz einen Spielplatz zu machen.</p>
<p>Es geht immer um: Kultur. Ebenso wie Zufriedenheit ist Kultur nicht eindeutig messbar. Eine indirekte Variable, die über zig Ecken entsteht und die sich einschleicht, wenn man sie lässt.</p>
<p>Was schafft Kultur? Rituale und Traditionen? Sicher. Aber auch das Einbeziehen jedes Einzelnen. Das Fördern von Eigenschaften, die uns einzigartig machen. Und die Stärkung derer, die diese Kultur prägen. Wir sitzen hier am Platz der Ideen in Düsseldorf mit über 300 klugen Köpfen, die großartige Arbeit leisten. Das ist schon mal ein mächtiger Grund, um zu feiern. Das ist eine riesige Ressource, die unglaublich viel Kraft entfalten kann, wenn man sie nur lässt. Vieles liegt uns direkt zu Füßen. Hier vor Ort stecken unendlich viele Ideen in Köpfen, hier bestehen Kontakte, die riesige Dinge ermöglichen können und es herrscht eine enorme Vielfalt. Kulturell wie charakterlich.</p>
<p>Es gibt Kollegen, die seit über 35 Jahren bei GREY sind. Die haben Dinge gesehen und mitgeschaffen, von denen wir als Nachwuchs wahnsinnig viel lernen können. Und es gibt Kollegen, die über die verrücktesten Umwege bei GREY gelandet sind. Auch die haben Sichtweisen und Input zu liefern, der nicht minder wertvoll ist. Lebende und atmende Tutorials. Brain2Brain sozusagen. All diese Ressourcen gilt es nutzen, wenn wir als Marke und Gemeinschaft Kultur schaffen und leben wollen. Ungenutzte Energie in Erfolg umsetzen – das ist ein Ziel. Wenn wir Erfahrung und Neugier addieren, entsteht Wachstum.</p>
<p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2015/06/islifegood.png"><img class="alignleft  wp-image-18475" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2015/06/islifegood-300x270.png" alt="islifegood" width="496" height="446" /></a></p>
<p>Ein weiteres Ziel ist Zufriedenheit. Es ist keine Neuigkeit, dass mit steigender Zufriedenheit der Erfolg wächst. Was aber heißt das für uns als MoCaH? Wir wollen hinschauen, hinhören und weitersagen, was bei uns ankommt. Das bedeutet auch, dass wir mitunter langjährige Prozesse und Maßgaben radikal in Frage stellen müssen. Wir sind davon überzeugt: Wenn wir die richtigen Punkte miteinander verknüpfen, dann ist der Output bedeutend größer als die Summe aller beteiligten Personen.</p>
<p>Denkt man in strategischer Markenführung, dann ist häufig die Rede vom Spagat zwischen Kontinuität und Zeitgeist. Für uns heißt das: Vorreiter sein. Appetit anregen und auch mal über den Tellerrand blicken. Möglichkeiten schaffen. In Zukunft wollen wir in erster Linie unsere Kultur direkt vor Ort greifbarer machen und stärken. Nicht nur unsere Arbeit bei GREY ist es wert, hochgehalten und gezeigt zu werden. Die Menschen sind es auch. Oder: Erst recht! Außerdem wollen wir dazu beitragen, dass der Platz der Ideen auch außerhalb unserer 4 Wände ein kulturstiftender Ort wird. Das kann zum Beispiel durch unsere jüngst gestarteten TTT-Events passieren. Hier wollen wir vor allem Künstlern aus der Region eine Bühne bieten, die keine große Plattenfirma hinter sich haben und gleichzeitig wertvolle Inspiration für uns schaffen. Ausstellungen von Werken Düsseldorfer Künstler werden in Kürze folgen. Nur wenn wir unsere tägliche Arbeit hin und wieder verlassen, können Ideen nachwachsen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/KO3fMfSJVaI" width="492" height="405"></iframe></p>
<p>Wir freuen uns über jeden Input von außen, der uns Hinweise gibt, in welche Richtung diese Kultur wachsen soll. Und wir sind sicher – hier ist eine großartige Menge Holz vorhanden, aus dem man ganze Schlösser bauen kann.</p>
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		<title>Ay Yildiz: Eine Marke wird zur „Why-Brand“</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2015 08:39:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Seit einigen Stunden ist die neue Kampagne der ehemaligen E-Plus- bzw. nun Telefónica-Marke „AY YILDIZ“ on air. Kennen die meisten von Euch nicht? Ist auch genauso gedacht. Denn das Mobilfunk-Angebot berücksichtigt die Bedürfnisse einer ganz besonderen Bevölkerungsgruppe: Deutsch-Türken. Sie sind seit knapp 60 Jahren Teil unserer Gesellschaft. Über 3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund deren kulturelle, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><span style="font-size: 8pt;"><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2012/11/MG_9492x.jpg"><img class="alignleft  wp-image-16796" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2012/11/MG_9492x-238x300.jpg" alt="Christoph Pietsch" width="193" height="243" /></a><span style="font-size: 10pt;">Seit einigen Stunden ist die neue Kampagne der ehemaligen E-Plus- bzw. nun Telefónica-Marke „AY YILDIZ“ on air. Kennen die meisten von Euch nicht? Ist auch genauso gedacht. Denn das Mobilfunk-Angebot berücksichtigt die Bedürfnisse einer ganz besonderen Bevölkerungsgruppe: Deutsch-Türken. </span></span></p>
<p><span style="font-size: 10pt;">Sie sind seit knapp 60 Jahren Teil unserer Gesellschaft. Über 3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund deren kulturelle, religiöse Wurzeln in der Türkei liegen. Alles begann mit dem Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei 1961.</span></p>
<p><span style="font-size: 10pt;">Als „Gastarbeiter“ halfen zahlreiche türkische Menschen beim Wiederaufbau Deutschlands. Mittlerweile leben sie in zweiter und dritter Generation mit uns zusammen und sind vollintegrierter Bestandteil unserer Gesellschaft. Sie bilden einen Querschnitt unserer Bevölkerung, vertreten uns im Bundestag, besuchen Universitäten, prägen mit Ihren Einflüssen Kultur, Kulinarik, sind Vorbilder und werden für uns alle sogar Weltmeister.</span></p>
<p><span style="font-size: 10pt;"><iframe src="//www.youtube.com/embed/EW_MFDRzQDk" width="423" height="348"></iframe></span></p>
<p><span style="font-size: 10pt;">Und doch sind sie am Ende des Tages etwas Besonderes. Deutsch-Türken leben in zwei Kulturen, reden deutsch, fühlen türkisch. Sie sind temperamentvoll, haben ein ausgeprägtes Kommunikationsbedürfnis und legen großen Wert auf die Familie. Wir alle kennen den Moment, wenn wir dem Gespräch zweier Deutsch-Türken im Bus, der Bahn oder auf dem Weg zur Arbeit lauschen dürfen. Türkische Sätze werden mit einzelnen deutschen Vokabeln versehen und umgekehrt. Wie wunderbar, wenn man den bereichernden, multikulturellen und damit europäischen Gedanken live erleben darf.</span></p>
<p><span style="font-size: 10pt;">Und eine Marke hat die besonderen Bedürfnisse, aber auch ökonomische Potenz der „Zielgruppe“ besonders erkannt und ihnen ein Angebot auf den Leib geschneidert. „Ay Yildiz“ bedeutet „Halbmond und Stern“ steht für die türkische Flagge und ist gleichzeitig der Name eines Mobilfunkangebotes. In den vergangenen Jahren hat man sich erfolgreich gegen Nachahmer behaupten können, auch weil man ein differenziertes Verständnis der eigenen Daseinsberechtigung an den Tag legt.</span></p>
<p><span style="font-size: 10pt;">Ay Yildiz ist nämlich kein Telefonanbieter im herkömmlichen Sinne.<br />
Ay Yildiz verkauft keine Telefone, keine Tarife oder SIM-Karten.<br />
Ay Yildiz ist vielmehr. Nämlich Moderator, Connector und Manager einer bi-kulturellen Community.<br />
Ay Yildiz stellt emotionale Verbindungen her. Über Sprach- und Landesgrenzen hinweg.</span></p>
<p><span style="font-size: 10pt;">Wir Agentur-Menschen würden formulieren:</span><br />
<span style="font-size: 10pt;"> „Die übergeordnete Mission, der „Purpose“, das „Why“ der Marke Ay Yildiz ist der Zusammenhalt der Community“. Das ist mal ein Brett.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 10pt;"><iframe src="//www.youtube.com/embed/XtsytE0_rR4" width="457" height="376"></iframe></span></p>
<p><span style="font-size: 10pt;">Selbstverständlich folgen Markenbildung und entsprechende Kommunikation keinem reinen Selbstzweck, sondern einem betriebswirtschaftlichem Prinzip. Nichts desto trotz schaffen die Ay Yildiz-Verantwortlichen mit der neuen Kampagne etwas ganz Wundervolles: Sie beschenken eine Zielgruppe mit einer Hymne, sprechen vielen Community-Mitgliedern aus der Seele, schaffen Zugänge zu Kopf und Herz. Die Marke lädt über sämtliche soziale Kanäle ein, ein Teil von ihr zu sein, eigenen Content zu produzieren, bietet die Plattform für Austausch, feiert ein Manifest, die Re-Definition der emotionalen „Heimat“ als größten gemeinsamen Nenner deutsch-türkischer Mitbürger und wird so relevanter als jeder Tarif- und Preisvergleich.</span></p>
<p><span style="font-size: 10pt;">Übrigens: Ay Yildiz feiert in diesem Jahr seinen 10. Geburtstag.</span><br />
<span style="font-size: 10pt;"> Und wenn wir möchten, sind auch wir „Nicht-Deutsch-Türken“ zu einer emotionalen Marken-Geschichte eingeladen.</span><br />
<span style="font-size: 10pt;"> Großartig, oder?</span></p>
<p><span style="font-size: 10pt;"><iframe src="//www.youtube.com/embed/rNyqsl3xupM" width="461" height="380"></iframe></span></p>
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		<title>Gute Werbung ist wie gute Comedy &#8211; Was Planner von Comedians lernen können</title>
		<link>http://blog.grey.de/allgemein/gute-werbung-ist-wie-gute-comedy-was-planner-von-comedians-lernen-koennen/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2015 10:30:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wann bringt uns eine Comedynummer[1] im Fernsehen oder bei einer Livevorführung so richtig zum Lachen? Das schaffen vor allem zwei verschiedene Arten der Darbietung: Die erste ist die totale Gaga-Vorstellung à la Helge Schneider, die einfach nur „schön doof“ ist, weil sie Sinn und Verstand konsequent ignoriert. Die Folge: Wir sind verstört und fasziniert zugleich. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: left;"><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2015/03/MG_0262xx.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-18446" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2015/03/MG_0262xx-237x300.jpg" alt="_MG_0262xx" width="237" height="300" /></a>Wann bringt uns eine Comedynummer<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a> im Fernsehen oder bei einer Livevorführung so richtig zum Lachen? Das schaffen vor allem zwei verschiedene Arten der Darbietung: Die erste ist die totale Gaga-Vorstellung à la Helge Schneider, die einfach nur „schön doof“ ist, weil sie Sinn und Verstand konsequent ignoriert. Die Folge: Wir sind verstört und fasziniert zugleich. Unser Gehirn lässt einfach mal fünfe gerade sein und schwelgt in einem raschen Endorphinrausch, der leider ebenso schnell wieder verfliegt. Was bleibt, sind verspannte Gesichts- und Bauchmuskeln. Ein herrliches Gefühl.</p>
<p style="text-align: left;">Deutlich nachhaltiger ist eine zweite Art der Vorstellung: eine Nummer, die uns berührt, die uns aufrüttelt und uns bei einer unserer allzu menschlichen Verhaltensauffälligkeiten förmlich ertappt. Oft sind das Dinge, die wir sofort wiedererkennen, weil wir sie schon Hunderte Mal selbst erlebt haben. Manchmal sind es subtilere Dinge, über die wir vielleicht noch nie bewusst nachgedacht haben, bei denen wir aber sofort wissen, dass sie stimmen. In beiden Fällen flackern in Sekundenbruchteilen Millionen von Synapsen auf und erzeugen eine emotionale Reaktion, die uns auch Stunden und Tage nach der Vorstellung nicht loslässt. Woran liegt das?</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 14pt;"> <strong>Werbung ist eigentlich ein guter Witz </strong></span></p>
<p style="text-align: left;"> „It&#8217;s funny &#8217;cause it&#8217;s true“, sagte einst Homer Simpson in einer Episode der Fernsehserie „Die Simpsons“ Anfang der 90er. Dieses Prinzip gilt für gute Comedy genauso wie für herausragende Werbung. Vereinfacht dargestellt unterscheidet sich die Struktur von guter Werbung oft kaum von der eines gepflegten Witzes: Eine vertraute Situation nimmt eine unvorhergesehene Wendung, was eine emotionale Reaktion hervorruft. Für das eigentliche Aha-Moment ist aber nicht nur die plötzliche Zuspitzung (= Pointe) verantwortlich, sondern eben das Zusammenspiel und der Kontrast von Vertrautem und Überraschendem, was zu einer beabsichtigten, jedoch meist unerwarteten Erkenntnis führt. Beim guten Witz wird diese meist von einem Lachen begleitet, bei Werbung können es auch andere Reaktionen sein.</p>
<p style="text-align: left;">Neben dieser strukturellen Ähnlichkeit gibt es weitere Parallelen, die den Vergleich von Werbung und Comedy nahelegen: Beide sind natürlich Formen der zwischenmenschlichen Kommunikation und richten sich an ein Publikum. Beide bedienen sich thematisch des Menschen und seiner Eigenarten. Beide haben (im besten Falle) einen klaren Standpunkt und ergreifen Partei. Beide können aufklären, schockieren, kommentieren oder aber unterhalten. Beide zielen darauf ab, eine möglichst unmittelbare Reaktion zu bekommen. Beide haben das Potenzial, die öffentliche Meinung mitzuprägen, und können zu einem Teil der Popkultur werden.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Emotionale Resonanz begünstigt Relevanz</span> </strong></p>
<p style="text-align: left;">Während der Comedian seine Bestätigung im Applaus des Publikums findet, ist das erklärte Ziel werbender Marken in der Regel das Schaffen von Relevanz, die schlussendlich in Kaufinteresse und Kauf mündet. Im Zeitalter von Social Media lautet die gängige Überzeugung im Kreise der Werber momentan: Relevant ist, wer interessant ist. Aber interessant ist alles und nichts. Eine Comedyvorstellung schaut sich jedenfalls niemand „aus reinem Interesse“ an. Was die Menschen dort hinzieht, ist dieses besondere Gefühl: eine positive Form von Betroffenheit. Es trifft einen Nerv. Es (be)trifft mich und mein Leben. Die so erzeugte emotionale Resonanz kann in der Werbung zu einem wichtigen Katalysator für Relevanz werden.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Was Planner von Comedians lernen können</strong></p>
<p style="text-align: left;">Wenn sich auch Marken diese besondere, positive Form der Betroffenheit zunutze machen wollen, um Resonanz zu erzeugen, können Kommunikationsplanner von Comedians drei einfache Methoden lernen:</p>
<p>1. <strong>Observation</strong><br />
Gute Comedians zeichnen sich oft durch eine hervorragende Beobachtungsgabe aus. Sie analysieren permanent die sie umgebenden Menschen und ihre Verhaltensweisen auf der Suche nach inspirierendem Gedankenfutter. Neben einem offenen Ohr und Auge in öffentlichen Räumen nutzen sie auch das gesamte Spektrum an Populärkultur von Musik bis Film, denn viele menschliche Wahrheiten sind bereits Gegenstand von Liedtexten oder Drehbüchern.</p>
<p style="text-align: left;">Obwohl viele Planner den Anspruch haben, eine neue, ungesehene Wahrheit zu finden, für die sie das alleinige Urheberrecht anmelden können, muss das Rad nicht immer völlig neu erfunden werden. Auch sie können und sollten popkulturelle Quellen anzapfen. Die nötige Variabilität entsteht durch Kontext. Genauso wie es nicht nur einen Film oder Song zum Thema Liebeskummer gibt, kann ein und derselbe Insight in zwei unterschiedlichen Kategorien auch zu völlig unterschiedlichen Kreativideen führen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong> 2.Kondensation</strong></p>
<p style="text-align: left;">Comedians verdichten ihre Beobachtungen auf eine simple, nachvollziehbare Wahrheit. Da das menschliche Gehirn darauf geschult und es gewohnt ist, Unterschiede zu erkennen, neigen auch Planner oft dazu, ihre Beobachtungen zu segmentieren und voneinander abzugrenzen. Auf der Suche nach einer Idee, die am Ende möglichst breiten Zuspruch findet, statt zu polarisieren, ist es jedoch zielführender, bewusst nach Gemeinsamkeiten zu suchen, die sich zu einem übergeordneten Gedanken zusammenfassen lassen (es sei denn, die Polarisierung ist beabsichtigt).</p>
<p style="text-align: left;">Das ermöglicht nicht nur maximale Kompatibilität, sondern begünstigt außerdem die Teilbarkeit (neudeutsch: Shareability) einer Idee. Ein verworrener Schneider’scher Gaga-Witz zündet in der Regel genau ein Mal und ist mit eigenen Worten kaum zu replizieren. Übertragen auf Werbung heißt das: Je simpler und intuitiver die Idee, desto leichter ist sie wiederzugeben und umso wahrscheinlicher ist es, dass man auch anderen davon erzählt.</p>
<p><strong> 3. Transformation</strong><br />
Ist die simple Wahrheit einmal gefunden, gilt es, diese aus einer spannenden Perspektive zu erzählen, um wie oben beschrieben das Gewohnte und Vertraute mit etwas überraschend Neuem zu kontrastieren. Bereits in der Briefingphase wird faktische Information so zu fruchtbarer Inspiration.</p>
<p style="text-align: left;">Später in der Kreationsphase kommt es darauf an, die menschlichen Muster nicht einfach eins zu eins abzubilden, sondern in ein spannendes neues Licht zu rücken. Schließlich mag es niemand, einfach plump den Spiegel vorgehalten zu bekommen. So kann am Ende ein kreatives Produkt entstehen, das wie Comedy auf raffinierte und/oder sympathische Art und Weise entwaffnet, statt bloßzustellen.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Fazit: Das Comedy-Prinzip kann die emotionale Resonanz auf Werbung positiv beeinflussen</strong></span></p>
<p style="text-align: left;">Planner und Comedians sind anscheinend seelenverwandt, denn sie verbindet eine gemeinsame Leidenschaft für Menschen und ihre Eigentümlichkeiten. Wenn beide ihren Job gut machen, schaffen sie es, ihr Publikum nachhaltig zu berühren. Man schmunzelt, grübelt, erzählt es weiter. Dies ist kein Plädoyer für lustigere Werbung, aber auf der Suche nach spannenden Insights ist es durchaus sinnvoll, wenn sich Planner hin und wieder auch von guter Comedy inspirieren lassen. Davon abgesehen hat ein herrlich befreiendes Lachen noch niemandem geschadet.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Gemeint ist nicht die klassische Komödie, sondern die in Deutschland gängige Form der Stand-up-Comedy.</p>
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		<title>13. Zukunftskongreß 17.-18. Juni 2014 auf Schloss Wolfsburg</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jul 2014 07:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Neugebauer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[2024: Neue Kunden – Neue Produkte – Neue Prozesse! Wie die neue Technologiekultur die Grundwerte von Geschäftsmodellen ändert. Unter diesem Motto wurden in der sehr schönen Location des Wolfsburger Schlosses zahlreiche Rahmenbedingungen für die Entwicklung in den nächsten 10 Jahren von namhaften Referenten durchleuchtet: Prof. Dr. Jun Wang, CEO Beijing Genomics Institute: Bis 2024 werden [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><b>2024: Neue Kunden – Neue Produkte – Neue Prozesse!<br />
Wie die neue Technologiekultur die Grundwerte von Geschäftsmodellen ändert.</b></p>
<p>Unter diesem Motto wurden in der sehr schönen Location des Wolfsburger Schlosses zahlreiche Rahmenbedingungen für die Entwicklung in den nächsten 10 Jahren von namhaften Referenten durchleuchtet:</p>
<ul>
<li>Prof. Dr. Jun Wang, CEO Beijing Genomics Institute: Bis 2024 werden sich 100 Mio. Menschen ihr komplettes individuelles Genom entschlüsseln lassen (heute weltweit 100.000). Grund: die Kosten dafür werden drastisch auf rund 100 Dollar pro Entschlüsselung  sinken. Folge: Bessere Prävention anlagebedingter Krankheiten, bessere Diagnosen und Behandlungen, in der Folge disruptive Verlängerung der durchschnittlichen Lebenserwartung und ein enormer Zuwachs von personenbezogenen Daten (Stichwort „Big Data“).</li>
<li>Prof. Dr. Martin Faulstich, Vorsitzender Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung: Sagt bis 2024 eine Knappheit der wirtschaftsstrategisch relevanten Rohstoffe wie z.B. Silizium voraus. Diese sind Stand heute nicht recycle- oder erneuerbar und „wachsen“ auch nicht nach.</li>
<li>John Kornblum, US-Boschafter a.D.: Die größte Herausforderung für Politik und Gesellschaft bis 2024 wird sein, das durch die Globalisierungsverunsicherung verloren gegangene Vertrauen zurückzugewinnen, denn nur mit Vertrauen ist Frieden und globaler Wohlstand halt- bzw. steigerbar.</li>
<li>Frank Ahearn, Autor „how to disappear“: Privatsphäre wird man sich in 2024 nur durch geschickte digitale Ablenkungsmanöver in Form falscher Fährtenlegung erarbeiten bzw. erkaufen können.</li>
<li>Prof. Dr. Heinrich Bülthoff, Direktor Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik: Im Jahre 2024 wird der „niedrige“ Luftraum für den Individualverkehr freigegeben sein, das Projekt „my Copter“ arbeitet bereits an Mini-Hubschraubern für bis zu zwei Personen.</li>
<li>Prof. Dr. Gary Lynch, Princeton University „US Brain Initiative“: 2024 werden wir in der Lage sein, Gehirnfunktionen  wie  z.B. Erinnerungsvermögen, nach Bedarf mittels Pillen oder Functional Food zu steuern.</li>
<li>Prof. Dr. Henrik Schärfe, Aalborg University: Maschinen bzw. Roboter werden 2024 denken und fühlen können und lernend miteinander  verbunden sein (Stichwort internet of things). Dadurch werden sie dem Menschen im Hintergrund immer mehr ressourcenaufwändige Entscheidungen abnehmen, mobil und in den Alltag integriert sein (z.B. Kinder von der Schule abholen und gemeinsam Hausaufgaben machen).</li>
</ul>
<p>Mein Fazit: Guter High-Level-Ausblick ins Jahr 2024, ein wahnsinnig hohes Niveau der Referenten und Themen. Interessante Teilnehmer: fast ausschließlich C-Level namhafter Blue-Chip-Kunden wie z.B. Virgin, Telefonica, T-Systems, Deutsche Bank, Lufthansa, Porsche, VW  etc.. Irritierend: Außer GREY und Strategievorstand Schmidlin von S&amp;F keine Agenturen vor Ort, spricht nicht gerade für die Zukunftsorientierung unserer Branche.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Foto-1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18039" alt="Foto 1" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Foto-1-300x225.jpg" width="464" height="346" /></a> <a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Foto-2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18040" alt="Foto 2" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Foto-2-300x225.jpg" width="464" height="349" /></a> <a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Foto-3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18041" alt="Foto 3" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Foto-3-300x225.jpg" width="464" height="348" /></a> <a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Foto-41.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-18047" alt="Foto-4" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Foto-41-768x1024.jpg" width="466" height="620" /></a> <a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Foto-5.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18043" alt="Foto 5" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Foto-5-300x225.jpg" width="465" height="348" /></a></p>
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		<title>NRW Portfolio Day &#8211; Mappencoaching für Designnachwuchs</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jul 2014 12:09:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit der Mappe beginnt die Karriere eines Jungdesigners – oder auch nicht. Deswegen sollte man sie wirklich ernst nehmen. Ein Großteil der Mappen, die wir erhalten, insbesondere die von Schulabgängern, wird dieser besonderen Bedeutung jedoch nicht gerecht: Die Mappen zeigen häufig eher eine Dokumentations-Mentalität als die Fähigkeit des Kandidaten, situationsangemessen mit der eigenen Designfähigkeit seine [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Ruediger_Goetz.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-18011" alt="Ruediger_Goetz" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/Ruediger_Goetz.jpg" width="208" height="310" /></a>Mit der Mappe beginnt die Karriere eines Jungdesigners – oder auch nicht. Deswegen sollte man sie wirklich ernst nehmen. Ein Großteil der Mappen, die wir erhalten, insbesondere die von Schulabgängern, wird dieser besonderen Bedeutung jedoch nicht gerecht: Die Mappen zeigen häufig eher eine Dokumentations-Mentalität als die Fähigkeit des Kandidaten, situationsangemessen mit der eigenen Designfähigkeit seine Arbeit überzeugend zu präsentieren. Die Mappe selber wird viel zu wenig als ein aktives und durch kreatives Design optimierbares Medium begriffen. Darüber kann man sich als potentieller Arbeitgeber echauffieren, aber das hilft wenig. Also haben wir versucht, es nicht nur zu beklagen, sondern aktiv dabei mitzuhelfen, dies zu verändern. Unsere Idee dafür war einfach, wurde aber in Gesprächen mit der potentiellen Zielgruppe enthusiastisch begrüßt: Ein individuelles Mappencoaching für den Designnachwuchs – so wurde der NRW Portfolio Day geboren.</p>
<p>Der Insight: Man lernt am besten durch Erfahrung und transparentes Feedback. Genau dieses bekommt aber ein Berufseinsteiger in der Regel nicht. Schon gar nicht, wenn seine Bewerbung oder sein Bewerbungstermin nicht erfolgreich war. Die Antwort: „Alte Design-Hasen“ geben ihr Wissen und ihre Erfahrungen bei der Mappengestaltung an den Nachwuchs weiter. So bieten wir Schulabgängern und Berufseinsteigern die Möglichkeit, aus erster Hand zu erfahren, was zukünftigen Arbeitgebern bei der Gestaltung einer Mappe wichtig ist – transparent und ehrlich. Das hilft zum einen dem Nachwuchs beim Karrierestart und zum anderen uns, denn durch gut gestaltete Mappen wird die Anzahl qualifizierter Bewerber erhöht und deren effektive Identifikation erleichtert.</p>
<p>Mit <a href="http://www.designerdock.de/">DESIGNERDOCK </a>Düsseldorf und  <a href="http://www.page-online.de/">PAGE</a> haben wir uns für die Umsetzung zwei erfahrene Partner ins Boot geholt und um noch mehr Insights bieten zu können, mit Christian Hupertz, Marketingleiter Peek&amp;Cloppenburg und Stefan Weil, Kreations-Geschäftsführer von Markgraph, weitere Experten gewinnen können, die uns bei unserer Mission unterstützen werden. Speziell DESIGNERDOCK Düsseldorf als aktiven Partner zu gewinnen, war uns wichtig. Denn sie sehen nicht nur täglich zahlreiche Mappen und geben Feedback dazu, sondern haben auch ein unschätzbares Wissen über die relevanten Erwartungen der Arbeitgeber:  Sie wissen aus erster Hand, welche Mappen funktionieren und zu einer Einstellung führen. Die Unterstützung der PAGE wiederum hat uns stark motiviert, denn ihr Interesse hat uns gezeigt, dass sie aus ihrer breiten Erfahrung und Beschäftigung mit den Fragen von Berufseinsteigern einen echten Bedarf für unser Angebot sieht.</p>
<p>Das Ergebnis können wir nun präsentieren: Am 28. August findet bei uns am Düsseldorfer Platz der Ideen das erste Mappencoaching für den regionalen Designnachwuchs statt. Hier wird jeder Teilnehmer ein individuelles Coaching unseres Experten-Teams zu seiner eigenen Mappe erhalten. Gemeinsam mit den Teilnehmern werden wir darüber hinaus die wichtigsten Kriterien für eine gelungene Mappengestaltung erarbeiten und in Impuls-Vorträge spannende Einblicke bieten. Wir freuen uns sehr darauf und hoffen, auf diese Weise vielen motivierten Design-Studenten und Berufseinsteigern aus NRW und Umgebung dabei helfen zu können, das Beste aus ihrer Mappe herauszuholen.</p>
<p>Wer Interesse hat dabei zu sein, kann sich unter <a href="http://www.nrw-portfolio-day.de">www.nrw-portfolio-day.de</a> bewerben. Um ein ausführliches Coaching sicherstellen zu können, ist die Teilnehmerzahl auf 25 begrenzt. Wir sind jedoch fest von dem Format überzeugt und planen, es daher in regelmäßigen Abständen durchzuführen, sodass auch alle, die bei diesem Mal nicht dabei sein können, eine neue Chance erhalten.</p>
<p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/NRW_Portfolioday_Poster-ohne-Text.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-18019" alt="NRW_Portfolioday_210x297+4_ISO300_140708.indd" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2014/07/NRW_Portfolioday_Poster-ohne-Text-729x1024.jpg" width="481" height="676" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>GREY Jahrespressekonferenz 2013</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Dec 2013 09:37:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dieses Jahr ist viel in unserer Agentur passiert. Viele neue Prozesse. Eine neue Haltung. Bei GREY kann auch eine Pressekonferenz neu interpretiert werden: Unüblicherweise fingen wir gestern bei uns im zweiten Untergeschoss an. Eine Symbolik, wie unser CEO Dickjan Poppema Ende 2012 unsere Agentur vorfand. Ein Rückblick in die Vergangenheit von GREY Deutschland zeigte auf, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2013/12/IMG_7538.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-17804" alt="IMG_7538" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2013/12/IMG_7538.jpg" width="490" height="320" /></a></p>
<p>Dieses Jahr ist viel in unserer Agentur passiert. Viele neue Prozesse. Eine neue Haltung. Bei GREY kann auch eine Pressekonferenz neu interpretiert werden:<br />
Unüblicherweise fingen wir gestern bei uns im zweiten Untergeschoss an. Eine Symbolik, wie unser CEO Dickjan Poppema Ende 2012 unsere Agentur vorfand.<br />
Ein Rückblick in die Vergangenheit von GREY Deutschland zeigte auf, weshalb eine Umstrukturierung mit konkret definierten Zielen, dringenst notwendig war. Denn eine Rendite von Null Prozent ist für eine Werbeagentur mit einer Historie wie der von GREY nicht akzeptabel. Ebenso war die Mitarbeiterbefragung aus dem Jahre 2011 alles andere als glänzend für den Arbeitgeber GREY in Deutschland. Der Umsatz und die Stimmung am Platz der Ideen waren wortwörtlich im Keller.</p>
<p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2013/12/IMG_7623.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-17812" alt="IMG_7623" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2013/12/IMG_7623.jpg" width="490" height="326" /></a></p>
<p>Zur Erleichterung aller ging es recht bald wieder aufwärts. Nicht nur für die Besucher der Pressekonferenz, sondern auch für unsere Agentur. Glücklicherweise hatte Dickjan viele tolle Neuigkeiten zu vermelden, weshalb wir nach dem Résumé wieder ans Tageslicht geführt wurden. Nämlich in einem unserer Konferenzräume im Erdgeschoss. Es wurde Zeit den Journalisten unser Langzeitprojekt &#8220;New GREY&#8221; vorzustellen: <a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2013/12/new-grey.png"><img class="alignleft size-full wp-image-17820" alt="new grey" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2013/12/new-grey.png" width="492" height="221" /></a></p>
<p>Ein Konzept, das aus mehreren Punkten besteht und das sowohl kurz- als auch langfristige Maßnahmen und Ziele beinhaltet. Der wichtigste Punkt auf Dickjans Agenda während seines Amtsantritts war, GREY Deutschland wieder profitabel zu machen. Und das Ergebnis für 2013 ist &#8220;eine für unsere Branche sehr gute Ertragssituation mit einer knapp zweistelligen Marge auf den Honorarumsatz&#8221;, so unser CEO. Des Weiteren konnten wir auch eine Umsatzsteigerung um fünf Prozent im diesen Jahr vermelden. So einen Erfolg spüren auch ich und meine Kollegen. Denn die neueste Mitarbeiterbefragung zeigte große positive Sprünge bei der Zufriedenheit der Angestellten. Offene Kommunikation mit einer wohlwollenden Haltung innerhalb der Agentur gegenüber den Kollegen und der Arbeit wurde seit Dickjans Antritt gefordert und vom Management Team vorbildlich vorgelebt. Nur so ein Team konnte auch Etats von namhaften Kunden wie <a href="http://blog.grey.de/allgemein/deichmann-manifesto/#.Up77rY2ydhY" target="_blank">Deichmann</a> und <a href="http://blog.grey.de/grey/eine-kampagne-fur-turken-in-deutschland-und-ein-preis-der-uns-ganz-besonders-beruhrt/#.Up77zI2ydhY" target="_blank">Ay Yildiz</a> verteidigen. Insgesamt konnten wir knapp 30 Neukunden in 2013 zu unserem Portfolio hinzufügen. Darunter C&amp;A, Tele 2, Germanwings, Airport Dus und HSBC.<br />
Zu &#8220;New GREY&#8221; zählt auch eine engere Zusammenarbeit mit dem Network. Denn der deutsche Standort ist neben dem EMEA Hauptquartier in London, der wichtigste Standort für den europäischen Markt. In Zukunft wird hier deutlich enger kooperiert als bislang.</p>
<p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2013/12/Konfi2_Impressionen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-17808" alt="Konfi2_Impressionen" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2013/12/Konfi2_Impressionen.jpg" width="490" height="326" /></a></p>
<p>Wir wollen die beste Agentur für strategische Markenführung werden. Auch bei den Awardshows.<br />
Für 2014 können wir sehr zuversichtlich nach vorne blicken. Denn mit dem jüngsten Zugang im Management Team, Fabian Kirner, haben wir einen Kreativen in der Geschäftsleitung, der in seiner Karriere bereits 200 Awards gewonnen hat. Im Juli war ferner Holger Scharnofske zum Chief Financial Officer berufen worden. Frank Schrader, zugleich Geschäftsführer der GREY Tochteragentur Gramm, ist seit Frühjahr Chief Operating Officer. Insgesamt ist unsere Mitarbeiterzahl von 369 auf 374 gestiegen.</p>
<p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2013/12/IMG_7806.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-17810" alt="Andre Schieck" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2013/12/IMG_7806-682x1024.jpg" width="490" height="736" /></a></p>
<p>Eine weitere große Neuigkeit verkündete unser Chief Digital Officer: Andre Schieck.<br />
Wir werden 2014 ein neues digital-hybrides Büro eröffnen, welches den Ausbau des Digitalgeschäfts vorantreiben wird. Es wird eine eigenstädige, integriert arbeitende Agentur sein. Hierzu konnten wir ein renommiertes Duo auf Managing-Director-Ebene rekrutieren. Matthias Meusel, zuletzt Chief Marketing Officer bei der eBay Tochter Mobile.de, wird Standortleiter in Berlin. An seiner Seite wird Oliver Handlos (vorher BBDO New York, Jung von Matt und Scholz&amp;Friends) Managing Director Kreation. Der hochdekorierte Kreative gewann unter anderem zwölf Cannes Löwen und war im Big Won Report 2009 zweiterfolgreichster Creative Director weltweit.<br />
Zum leitenden Gründungsteam gehören außerdem Jan Lucas und Achim Weber.</p>
<p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2013/12/IMG_7837.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-17815" alt="IMG_7837" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2013/12/IMG_7837-682x1024.jpg" width="490" height="735" /></a></p>
<p>Es bleibt spannend bei GREY und wir haben uns viel vorgenommen für 2014. Neben den bereits genannten, möchten wir auch unser Leistungsportfolio weiter ausbauen und hierzu mit verschiedenen Partnern neue Geschäftsfelder erschließen. In 2013 haben wir bereits mit der WPP-Agentur Hogarth und unserem PR-Partner Markenzeichnen damit gestartet. Geplant sind weitere Disziplinen wie GREY Health, GREY Science, GREY Lifestyle und GREY Consulting. Des Weiteren kündigte unser Chief Strategy Officer, Alessandro Panella, die Studie &#8220;Zukunftsfähigkeit der Marke&#8221; für das kommende Jahr an.</p>
<p>In der Hoffnung unsere Metapher weiter verfolgen zu können, hoffen wir, dass wir im Jahre 2014 unsere Pressekonferenz in einem höheren Stockwerk veranstalten können.</p>
<p>Hier findet ihr die offiziellen Pressemitteilungen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.grey.de/content/grey_de/06_Presse/2013/2013_12_03_GREY_Rueck_-_und_Ausblick.pdf" target="_blank"> Ziel: beste Agentur für strategische Markenführung. GREY schließt 2013 mit starkem Umsatzwachstum und nachhaltig verbesserter Marge</a></li>
<li><a href="http://www.grey.de/content/grey_de/06_Presse/2013/2013_12_03_GREY_B%C3%BCro_Berlin.pdf" target="_blank">Oliver Handlos und Matthias Meusel bauen Berliner Office auf: GREY eröffnet digital-hybriden Agenturstandort für integrierte Markenführung</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wir gratulieren Laura Jung!</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Dec 2013 16:58:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Letzten Freitag fand die Ehrung der besten Auszubildenden 2013 in NRW statt. Die IHK Lippe zu Detmold richtete in diesem Jahr die Ehrung unter dem Motto „a star is born“ in der Lipperlandhalle in Lemgo aus. Laura Jung, unsere Ex-Azubine, jetzt Junior Account Executive auf P&#38;G, hat es geschafft, eine der zwei besten Auszubildenden (Kaufleute [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2013/12/Landesbestenehrung-2013-laura-jung-002.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-17786" alt="Landesbestenehrung 2013 Laura Jung" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2013/12/Landesbestenehrung-2013-laura-jung-002-768x1024.jpg" width="490" height="654" /></a></p>
<p>Letzten Freitag fand die Ehrung der besten Auszubildenden 2013 in NRW statt.</p>
<p>Die IHK Lippe zu Detmold richtete in diesem Jahr die Ehrung unter dem Motto „a star is born“ in der Lipperlandhalle in Lemgo aus.</p>
<p>Laura Jung, unsere Ex-Azubine, jetzt Junior Account Executive auf P&amp;G, hat es geschafft, eine der zwei besten Auszubildenden (Kaufleute für Marketingkommunikation) in ganz NRW zu sein.</p>
<p>Hier einige statistische Daten:<br />
Im Jahr 2013 bestanden in NRW 9.915 Azubis am Ende ihrer Ausbildungszeit ihre IHK-Abschlussprüfung in knapp 130 kaufmännischen und technischen Bereichen.<br />
Von diesen 9.915 Azubis, die ihre Prüfung bestanden, schlossen 444 ihre Prüfung mit der Note „sehr gut“ ab. Geehrt wurden jedoch nur 250 Prüflinge.</p>
<p>Das bedeutet, dass tatsächlich nur die beiden besten Auszubildenden des jeweiligen Ausbildungsberufes ihre Ehrung entgegen nehmen durften.</p>
<p>Laura ist die <a href="http://blog.grey.de/allgemein/talentschmiede-grey-bildet-wieder-eine-%E2%80%9Elandesbeste-auszubildende-in-nrw%E2%80%9C-aus/#.Upy6J42ydhY" target="_blank">10. Azubine von GREY</a>, die es geschafft hat, Landesbeste zu sein.</p>
<p>Das spricht für Laura und dies spricht auch für GREY als Ausbildungsbetrieb.</p>
<p>Wir sind wahnsinnig stolz auf Laura und glücklich, dass wir wieder für eine hervorragende Ausbildungsleistung geehrt wurden.</p>
<p>Informationen bezüglich einer Ausbildung bei GREY findet ihr <a href="http://www.grey.de/content/grey_de/05_Die_Agentur/pdf/praktis_trainees_azubis/Azubis_131029.pdf" target="_blank">hier</a>.<br />
Wir freuen uns sehr auf eure Bewerbungen.</p>
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		<title>Das 6. SHOPPER-MARKETING FORUM© von GREY shopper:</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jul 2013 12:31:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[GREY shopper]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wege zum erfolgreichen Touchpoint-Management Am 2. Juli 2013 hatte GREY Shopper eine tolle Kundenveranstaltung im Haus: das mittlerweile 6. SHOPPER-MARKETING FORUM. „Shopper-Marketing 2015: Effizientes Touchpoint-Management entlang der Shopper-Journey“ war das Motto, unter dem sich Teilnehmer wie Referenten aus Markenartikelindustrie, Handel, Dienstleistung und Agentur-Welt am Platz der Ideen zusammenfanden, um einen ganzen Tag lang Vorträge zu [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2013/07/ShoMa_Forum_Logo_4c.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-17534" alt="ShoMa Logo_4c" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2013/07/ShoMa_Forum_Logo_4c-1024x268.jpg" width="481" height="126" /></a></p>
<p><strong>Wege zum erfolgreichen Touchpoint-Management</strong></p>
<p>Am 2. Juli 2013 hatte GREY Shopper eine tolle Kundenveranstaltung im Haus: das mittlerweile 6. SHOPPER-MARKETING FORUM.<br />
„Shopper-Marketing 2015: Effizientes Touchpoint-Management entlang der Shopper-Journey“ war das Motto, unter dem sich Teilnehmer wie Referenten aus Markenartikelindustrie, Handel, Dienstleistung und Agentur-Welt am Platz der Ideen zusammenfanden, um einen ganzen Tag lang Vorträge zu hören und miteinander zu diskutieren.</p>
<p>Nach der Begrüßung durch Peter Dräger, GREY Shopper, und Frank Schrader, GREY Deutschland sowie der Vorstellung von „New GREY“ in der neuen Kommunikationswelt referierten:<br />
• Ulrich Dirk Frey, Shoppermarketing Institut: „Die Evolution der Verkaufsförderung – Von der nationalen Promotion zur insight-getriebenen Multi-Channel-Kampagne“<br />
• Dr. Franz-Josef Großhennrich, Shoppermarketing Institut: „Shopper Insights? – Brauchen wir nicht, wir kennen unsere Kunden!“<br />
• <a href="http://www.grey.de/#/03_management/03_Andre_Schieck_-_Chief_Digital_Officer_GREY_Worldwide" target="_blank">André Schieck</a>, GREY Deutschland &amp; Peter Dräger GREY Shopper: <a href="http://www.grey.de/#/02_kompetenzen/05_GREY_Digital" target="_blank">„The Shopper in a digital World“</a><br />
• Benjamin Brüser, Diehl &amp; Brüser Handelskonzepte: „‚Emmas Enkel‘ – zeitlos Einkaufen 3.0“<br />
• Ben Brost, Mando Deutschland: Promotion Absicherung – das Tor zu neuen Möglichkeiten<br />
• Sarah Green, DIALOGUE (London): „Shopper Marketing – beyond the shelf“ Internationale Benchmarks / Best Practice Cases<br />
• Philipp Fellmann, Coca Cola Deutschland: “Digital Shopper-Marketing – Leveraging Digital Potential for Sales Increase“<br />
• <a href="http://www.grey.de/#/03_management/08_Peter_Draeger_-_Managing_Director_GREY_Shopper" target="_blank">Peter Dräger</a>, <a href="http://www.grey.de/#/02_kompetenzen/06_GREY_Shopper" target="_blank">GREY Shopper</a>: „Shopper-Marketing ist nur für FMCG. Stimmt nicht!“</p>
<p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2013/07/IMG_7243_AS_PD.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-17532" alt="GREY shopper" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2013/07/IMG_7243_AS_PD-1024x682.jpg" width="480" height="312" /></a></p>
<p>Ein zentrales, immer wiederkehrendes Thema war die Vernetzung der Online- und Offline-Welt, das z. B. André Schieck und Peter Dräger gemeinsam präsentiert haben. Die lebhaften Diskussionen untereinander auch jenseits der Vorträge zeigten, dass die Vernetzung von Tools, Medien und Inhalten ein Thema ist, das vielen unter den Nägeln brennt – und dass Multi-Channel-Kompetenz sowie die ganzheitliche Ansprache von Kunden auf allen Kanälen offenbar sehr heiße Themen sind.</p>
<p>Der Tag verlief sehr positiv – nicht nur für GREY Shopper, die das Event in Eigenregie organisiert haben, sondern für GREY insgesamt. Es war eine gute Plattform, um uns als Multi-Channel-Agentur zu präsentieren, die als Team aus Experten eine ganzheitliche Kundenberatung und -betreuung ‚drauf hat‘. Nahbar, pragmatisch und professionell.</p>
<p>Rund 50 Teilnehmer verfolgten die spannenden Vorträge und Fallstudien in der Schule. Die Liste der teilnehmenden Unternehmen ist eindrucksvoll – ein Who-is-who aus vielen Branchen und aus ganz Deutschland. Und alles keine Bestandskunden, sondern potenzielles New Business, bei dem GREY Shopper sowie die deutsche GREY-Gruppe nun auf den Radarschirm gelandet ist. Und aufgrund der guten Resonanz wird das 6. SHOPPER-MARKETING FORUM sicherlich nicht das letzte gewesen sein.</p>
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		<title>Mir fehlen die Worte&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 12:38:39 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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		<description><![CDATA[Aber erst zu mir: Ich bin Junior Texterin und liebe Wörter. Manchmal zergeht ihr Klang auf der Zunge (z.B. Markise), ein andermal benutze ich bestimme Worte einfach nur, um ein wenig klüger zu wirken. Sprache ist Kultur und ihre Vielfalt begeistert mich. Ich rede gerne und schreibe viel. Mein Deutschlehrer mochte mich zwar nicht, der [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2013/04/MG_8746b-klein.jpg"><img class="size-full wp-image-17457 alignleft" alt="Elena Schipfer" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2013/04/MG_8746b-klein.jpg" width="181" height="229" /></a>Aber erst zu <a href="http://www.facebook.com/elena.schipfer" target="_blank">mir</a>:</p>
<p>Ich bin Junior Texterin und liebe Wörter. Manchmal zergeht ihr Klang auf der Zunge (z.B. Markise), ein andermal benutze ich bestimme Worte einfach nur, um ein wenig klüger zu wirken. Sprache ist Kultur und ihre Vielfalt begeistert mich. Ich rede gerne und schreibe viel. Mein Deutschlehrer mochte mich zwar nicht, der hatte jedoch auch noch nie eine meiner Headlines oder Mailings gelesen. Alles in allem finde ich die gesprochene Sprache also ganz cool. Und trotzdem sitze ich jeden Dienstag in einem bedrückend stillen Raum und fuchtle wild gebärdend meinen Namen.</p>
<p>Wieso ich die deutsche Gebärdensprache lernen möchte?</p>
<p>Ich habe das Gefühl, dass man sich erst beim Lernen einer fremden Sprache der eigenen bewusster wird. Man beginnt seine Muttersprache ganz anders wahrzunehmen und mehr auf die Feinheiten zu achten, die einen werblichen Text für einen Verbraucher zu einem Stück Unterhaltung machen. Wenn man eine neue Sprache lernt, so muss man sich zwangsläufig in andere hineinversetzen. Es geht mir darum, den Blickwinkel anderer einzunehmen und damit meine eigenen Kreationen kritischer zu betrachten und Feedback effektiv umzusetzen. Während ich mich also mit der Gebärdensprache befasse, setze ich mich auch mit meinen eigenen Texten auseinander.</p>
<p>Entgegen meiner Vermutung ist die DGS nicht eine visuelle Umsetzung des Deutschen, sondern eine eigenständige Sprache. Um unbekannte Namen darzustellen, benutzen Gehörlose das Fingeralphabet, für alle anderen Wörter existieren über 18 000 verschiedene Gebärden. Darüber hinaus werden, wie im Deutschen auch, unterschiedliche Dialekte gesprochen. Gar nicht so verwunderlich also, dass es zwischen gehörlosen Kölnern und Düsseldorfern zu Missverständnissen kommen kann. Meine Lehrerin an der Volkshochschule ist selbst gehörlos und wenn wir Fragen haben, verständigen wir uns eben mit Händen und Füßen und Bewegungen, die wir für Gebärden halten.</p>
<p>Eine wachsende Gemeinschaft Gehörloser fasst ihr Schicksal nicht mehr als Handicap auf, sondern als kulturelle Identität. Und was Hörenden vorbehalten war, wird adaptiert und dadurch auf eine ganz neue Ebene gehoben. Wie zum Beispiel Deaf Slam, die gebärdete Variante des Poetry Slams:<br />
<object width="480" height="270" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9diidZ0nWKU?hl=de_DE&amp;version=3&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="480" height="270" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/9diidZ0nWKU?hl=de_DE&amp;version=3&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Auch der gehörlose finnische Rapper Signmark ist der Ansicht, dass Gehörlose nicht als Behinderte sondern als sprachliche Minderheit angesehen werden sollten. Wie „deaf rap“ aussieht, kann man hier sehen:<br />
<object width="480" height="270" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/anudiyc21wA?hl=de_DE&amp;version=3&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="480" height="270" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/anudiyc21wA?hl=de_DE&amp;version=3&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Für meinen Entschluss war außerdem ausschlaggebend, dass wir uns in unserer globalisierten Welt mittlerweile mit<a href="http://youtu.be/nmk4L6MUr14"> allem (Siri)</a> und<a href="http://youtu.be/Pmuu8UEi2ko"> jedem (Gorilladame Koko) </a>unterhalten können. Und spricht jemand nicht unsere Sprache, greifen wir auf Englisch zurück. Für mich war schon lange klar, dass ich Gehörlose da nicht außen vor lassen will und ich diese Sprache irgendwann beherrschen möchte.<br />
Die wichtigste Lektion für mich sind aber keine Handformen oder der Grundwortschatz.</p>
<p>Beim Gebärden geht es nämlich darum, den anderen richtig anzusehen. Nur wenn ich meinem Gegenüber meine volle Aufmerksamkeit zukommen lasse, kann ich ihn verstehen. Man kann nicht mal nebenher etwas besprechen und währenddessen mit etwas anderem beschäftigt sein. Ich glaube in Zukunft werde ich während einer Unterhaltung weniger auf mein iPhone und wieder mehr in die Augen meines Gesprächspartners schauen.</p>
<p>Und auch wenn mir beim Gebärden die Worte fehlen, ist mir das immer noch lieber als sprachlos zu sein.</p>
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