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	<title>GREY Blog &#187; Debatte</title>
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		<title>Vier Tage danach: Was bleibt von Heveling?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:02:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Montag dieser Woche erschien im Handelsblatt ein Gastkommentar von Ansgar Heveling, MdB und Mitglied der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des Bundestages. Seine Aussagen sorgten für viel Wirbel, vor allem im Social Web. Es stellt sich einmal mehr die Frage: Wie ist es um die digitale Kompetenz in Deutschland bestellt? (Bildquelle des Screenshots der [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Am Montag dieser Woche erschien im Handelsblatt ein Gastkommentar von <a title="Wikipedia Ansgar Heveling" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ansgar_Heveling" target="_blank">Ansgar Heveling</a>, MdB und Mitglied der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des Bundestages. Seine Aussagen sorgten für viel Wirbel, vor allem im Social Web. Es stellt sich einmal mehr die Frage: Wie ist es um die digitale Kompetenz in Deutschland bestellt?</p>
<p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2012/02/2jewsa0.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13121" title="Die Webseite des MdB Ansgar Heveling nach dem Hacker-Angriff" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2012/02/2jewsa0-300x138.png" alt="" width="300" height="138" /></a></p>
<p style="text-align: center;">(Bildquelle des Screenshots der gehackten Webseite von Ansgar Heveling: <a title="Screenshot der Webseite von Ansgar Heveling nach einem Hacker Angriff" href="http://oi40.tinypic.com/2jewsa0.jpg" target="_blank">Link via Google+ erhalten</a> )</p>
<p style="text-align: left;">Ende der Woche und um eine Vielzahl von Beiträgen in jedweder Form (Tweets, Blogposts, Videos, Pressestimmen) reicher stellt sich uns die Frage, was die Diskussion eigentlich für die Debatte um die digitale Kompetenz in Deutschland bringt. Ist es tatsächlich so, wie es Matthias Schrader im Oktober letzten Jahres formulierte, dass &#8220;<a title="GREY Blog - Exklusiv: Matthias Schrader zur Debatte um die digitale Kompetenz in Deutschland" href="http://blog.grey.de/allgemein/exklusiv-matthias-schrader-zur-debatte-um-die-digitale-kompetenz-in-deutschland/" target="_blank">viele Politiker digitale Analphabeten</a>&#8221; sind? Bringen Debatten um digitale Kompetenz, um die Auslotung von Wegen zur Verringerung des gesellschaftlichen Grabens in Bezug auf  die Digitalisierung &#8211; zwischen Privatpersonen, Unternehmen und Politik &#8211; hierzulande nichts, weil die Fronten so festgefahren sind?</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Nachgehakt bei Christoph Kappes und Nico Lumma</strong></p>
<p style="text-align: left;"><em>1. Bestätigt die Causa Heveling Matthias Schrader in seinen Aussagen vom Oktober 2011?</em></p>
<p style="text-align: left;"><strong><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2012/02/fructus-christoph-kappes.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13227" title="Christoph Kappes" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2012/02/fructus-christoph-kappes-150x139.jpg" alt="" width="150" height="139" /></a>Christoph: </strong>Heveling ist ein Einzelfall, der allenfalls stellvertretend fuer eine nur noch selten anzutreffende Sorte des aggressiven Hinterbänklers steht.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Nico:</strong> Der Kommentar von Heveling macht deutlich, daß das Zitat von William Gibson &#8220;The future is already here — it&#8217;s just not very evenly distributed&#8221; mehr denn je stimmt. Sicherlich hat Matthias Schrader auch Recht mit seiner Feststellung, dass Politiker oftmals digitale Analphabeten sind.</p>
<p style="text-align: left;"><em>2. Wie erklärt Ihr Euch die konfrontativen Aussagen von Heveling, wenn dieser doch Mitglied der Enquete Kommision Internet und digitale Gesellschaft des Bundestages ist? Kalkuliertes Bargaining zwischen Handelsblatt und Helving?</em></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Christoph:</strong> Dito, wobei erschwerend hinzu kommt, dass die Auswahl von Enquete-Mitgliedern nicht immer nur nach Fachkompetenz erfolgt.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Nico: </strong>Da trifft Link-Bait auf das gekonnte Setzen einer Duftmarke unter den konservativen Strömungen der Gesellschaft, denen die liberalen Grundzüge des Netzes irgendwie immer suspekt sind.</p>
<p style="text-align: left;"><em>3. Welche Möglichkeiten bieten sich uns 2012, die digitale Kompetenz in Deutschland zu stärken und den gesellschaftlichen Digital Divide (Politik &#8211; Unternehmen &#8211; Einzelpersonen) zu verringern? Sind <a title="D64 - Zentrum für digitalen Fortschritt" href="http://d-64.org/" target="_blank">D64</a> oder die <a title="Digitale Gesellschaft" href="http://digitalegesellschaft.de/" target="_blank">Digitale Gesellschafft</a> dafür dienlich, in welchen Ihr teilweise Mitglied seid?</em></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Christoph:</strong> Ich sehe weder bei D64 noch bei DigiGes wirkliche Fortschritte, weil beide den Grossteil ihrer Energie in die Abwehr von Grundrechtseingriffen stecken müssen. So bleibt es nur beim Status Quo. Für konstruktive Ansätze fehlt in Deutschland die große Linie. Ich hätte z.B. keine Hemmungen, 1 Mrd. des Bundeshaushaltes für langfristige strategische Infrastruktur zu fordern, z.B. Open-Source Frameworks, Open Knowledge, NAS-ownclouds, Freifunk, Mashup-LANs. Wenn wir in fünf Jahren alle Bauteile für dezentrale Netzinfrastruktur hätten, die von Bürgern betrieben werden kann, wäre viel gewonnen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2012/02/nicolumma.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-13228 alignright" title="Nico Lumma" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2012/02/nicolumma-140x150.jpg" alt="" width="140" height="150" /></a>Nico: </strong>Ja klar ist D64 &#8211; Zentrum für digitalen Fortschritt dafür dienlich, sonst hätten wir den Verein ja nicht gegründet. Die Diskussion um die Zukunft unseres Landes und die Nutzung der Möglichkeiten, die die Digitalisierung bietet, muß breiter diskutiert werden, als es derzeit getan wird. Wir müssen uns dringend diesen Herausforderungen stellen, ansonsten wird es schwer werden für Deutschland, auch in Zukunft noch den Wohlstand zu sichern, den wir derzeit in der Breite der Bevölkerung genießen.</p>
<p style="text-align: left;">Zu den Personen:</p>
<p style="text-align: left;">Christoph Kappes ist Geschäftsführer der <a title="Fructus" href="http://www.fructus-gmbh.de/" target="_blank">Fructus GmbH</a> und ausgewiesener Kenner der digitalen Landschaft in Deutschland, sowohl politisch als auch unternehmerisch. Nico Lumma was bis Ende letzten Jahres Director Social Media bei <a title="Scholz &amp; Friends" href="http://www.s-f.com/" target="_blank">Scholz + Friends</a> und ist seit Januar COO bei <a title="Digital Pioneers" href="http://digitalpioneers.de/" target="_blank">Digital Pioneers N.V.</a>, die Innovationen und Start-Ups finanziell sowie beratend fördern. Beide sind überdies leidenschftliche Blogger, Twitterer, Plusser usw.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Ausgewählte Stimmen zu Heveling</strong></p>
<p style="text-align: left;">&#8220;&#8230; Der Sprung von der Gesellschaft, die zur Zeit noch den grossen Teil ihrer Beschaeftigten in der Service-Industrie angestellt hat, zur IT-Gesellschaft kann mit diesen Volksvertretern nicht vollzogen werden und dies wird sich frueher oder spaeter fuer ein Land raechen, welches als einzigen Rohstoff die Leistung anbieten kann, welche zwischen den Ohren seiner Bewohner produziert wird! &#8230;&#8221;</p>
<p style="text-align: left;"><em>Sascha Pallenberg, bekannter Techblogger, der in Taipeh lebt, in &#8220;<a title="netbooknews.de - Kommentar: Warum es so einfach ist den Heveling zu machen – Anmerkungen zu SOPA, Privatssphaere und Co." href="http://www.netbooknews.de/60859/kommentar-warum-es-so-einfach-ist-den-heveling-zu-machen-anmerkungen-zu-sopa-privatssphaere-und-co/" target="_blank">Kommentar: Warum es so einfach ist den Heveling zu machen – Anmerkungen zu SOPA, Privatssphaere und Co.</a>&#8220;</em></p>
<p style="text-align: left;">&#8220;&#8230; Wer glaubt, bei der Beantwortung der Frage, wie wir die digitale Spaltung in der Gesellschaft überwinden statt vergrößern können, von Schlacht und Verderben sprechen zu müssen, der sollte sich eventuell überlegen, ob er als Politiker den richtigen Beruf gewählt hat. Politik ist dazu da, den Menschen zu helfen &#8211; nicht sie zu verunsichern. Ganz sicher aber sind in der „Enquetekommission Internet und digitale Gesellschaft“ Mutmacher gefragt &#8211; keine Angstmacher. &#8230;&#8221;</p>
<p style="text-align: left;"><em>Dorothee Bär (CSU), stellvertr. Generalsekretärin und Vorsitzende des CSU-Netzrats und des CSUnet, in <a title="Handelsblatt: Gastkommentar: Apokalyptiker aller Länder vereinigt Euch! #nicht" href="http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-apokalyptiker-aller-laender-vereinigt-euch-nicht/6133734.html" target="_blank">Handelsblatt: Gastkommentar: Apokalyptiker aller Länder vereinigt Euch! #nicht</a></em></p>
<p style="text-align: left;">&#8220;&#8230; Und Ansgar Heveling musste keine große Leuchte sein, um den Shitstorm vorherzusehen, den sein Handelsblatt-Kommentar (“Netzgemeinde, ihr werdet den Kampf verlieren!”) auslösen würde. Jetzt hat er Gelegenheit, auf seiner seltsam konstruierten Provo-Position zu beharren und sich als Rebell gegen das “böse Internet” aufzuspielen. Mission accomplished &#8211; aus Heveling-Sicht. Und das Handelsblatt hat nebenher einen Riesenhaufen Klicks eingesammelt. &#8230;&#8221;</p>
<p style="text-align: left;"><em>Stefan Winterbauer, Korrespondent bei meedia.de, in <a href="http://meedia.de/internet/die-hetzgemeinde-hat-schnappatmung/2012/02/03.html" target="_blank">Guttenberg-Torte, Schneider-Bashing, Heveling-Shitstorm Die Hetzgemeinde hat Schnappatmung</a></em></p>
<p style="text-align: left;">&#8220;&#8230; Wenn Meme und Shitstorm zum Selbstzweck werden, sind sie jedoch nichts weiter als selbstreferentielles Gehabe in der Gedankenblase einer pseudo-elitären Truppe. So werden Gräben nur noch tiefer gemacht, anstatt sie durch Vermitteln und Erklären endlich ein Stück weit zuzuschütten. &#8230; Die Politik muss lernen das Netz zu verstehen – aber gleiches gilt auch umgekehrt. Denn wir – die “coolen Netzpeople” werden dieses politische System mit all seinen Gremien, Konferenzen und Papieren nicht innerhalb von wenigen Jahren ändern, egal wie viel wir spotten, ranten, schimpfen und lustige Mashups aus Politiker-Äußerungen bauen.&#8221;</p>
<p style="text-align: left;"><em>Daniel Bröckerhoff, Freier Journalist, TV-Reporter, Autor und Regisseur für TV und Online, in <a title="ZDF Hyperland Blog - Netzpolitik: Reißt Euch endlich zusammen!" href="http://blog.zdf.de/hyperland/2011/08/reisst-euch-endlich-zusammen/" target="_blank">ZDF Hyperland Blog &#8211; Netzpolitik: Reißt Euch endlich zusammen!</a></em></p>
<p style="text-align: left;">&#8220;&#8230; Manchmal wundert man sich schon über Texte, Pressemitteilungen und Gastkommentare von Kollegen/-Innen, sei es aus der eigenen Partei, sei es aus den anderen. Und auch gestern wieder hat es ein Kollege geschafft die Aufmerksamkeit der Netzgemeinde auf sich und das Handelsblatt zu lenken. &#8230; Mein Vorschlag ist, wir sollten die reale nicht gegen die digitale Welt ausspielen, sondern vernünftig miteinander reden. Dies gilt allerdings für beide Seiten. Denn häufig reagiert die Netzgemeinde mit übertriebenen Hohn und Spott auf Ansichten, die sie in dieser Form nicht teilt. Diese Reaktionen tragen aber nicht gerade dazu bei, dass internetkritische Politiker ihr Herz für die Netzpolitik entdecken. &#8230;&#8221;</p>
<p style="text-align: left;"><em>Dagmar Wöhrl (CSU), MdB und Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Bundestages, in <a title="Dagmar Wöhrl - It’s the internet, stupid! Web 2.0 ist nicht Geschichte, sondern der Anfang." href="http://www.dagmar-woehrl.de/standpunkt/statements/its-the-internet-stupid/" target="_blank">It’s the internet, stupid! Web 2.0 ist nicht Geschichte, sondern der Anfang</a></em></p>
<p style="text-align: left;">&#8220;&#8230; Schlimm ist allerdings auch: Heveling ist angeblich Experte für Urheberrecht und sitzt in der Internet-Enquete-Kommission des deutschen Bundestages. Andere CDU-Mitglieder wie Hannes Griepentrog, Henrik Bröckelmann oder Sven Przepiorka versuchen deshalb schon öffentlich, die Scherben zu beseitigen. Und was ist mit uns? Wie wäre es, Heveling einfach mit Argumenten zu kommen? Das wäre die beste Antwort. Denn Argumente &#8211; die scheint er selbst ja nicht zu haben, wenn er zu solch wirrer Polemik greifen muss.&#8221;</p>
<p style="text-align: left;"><em>Dennis Horn, Moderator und Redakteur im WDR und im Hessischen Rundfunk, in <a title="1Live Nerd Blog - Hevelwirkung" href="https://freundeskreis.einslive.de/web/freundeskreis/blogger_detail?p_p_id=FK_CONTENTPUBLISHER_PORTLET&amp;p_p_lifecycle=0&amp;p_p_col_id=column-3&amp;p_p_col_count=1&amp;doAsGroupId=10404&amp;p_r_p_564233524_articleid=47561865" target="_blank">1Live Nerd Blog &#8211; Hevelwirkung</a></em></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Persönliches Fazit</strong></p>
<p style="text-align: left;">Mal unabhängig von der Auswahl der Stimmen sowie der Reaktionen von Kappes und Lumma hatte ich während der Recherche den Eindruck, viele Beiträge gelesen zu haben, die statt auf Konfrontation und Polemisierung vielmehr argumentativ versuchen, der Meinung von Heveling zu begegnen. Das bedeutet meines Erachtens, dass wir nach wie vor eine Chance haben, in der Sache, nämlich der Verringerung des digitalen Grabens in unserer Gesellschaft und allen Problemen, die damit einhergehen, zu verringern. Dies ist ein schwieriges Unterfangen, was auch die Antworten von Kappes und Lumma zeigen. Beide bemühen sich seit längerem, Nähe und Austausch zwischen der digitalen Wirtschaft und der Politik zu fördern.</p>
<p style="text-align: left;">Mag sein, dass Einige nun denken mögen, ich sei eine gute Spur zu optimistisch oder gar ein Phantast. Aber ich rate zum Innehalten. Danach wird jeder feststellen, ja in unterschiedlichem Maße geht uns die Diskussion alle an. Jetzt werden Einige denke: &#8220;Boah, abgedroschene Phrasen wie diese&#8230; .&#8221; Ehrlich gesagt ist mir das ziemlich egal. Die Diskussion geht uns nämlich tatsächlich alle an. Privatpersonen wie Unternehmer oder Politiker. Und wie bei jeder guten Diskussion sollte auch klar sein, worüber wir sprechen und was wir wollen.</p>
<p style="text-align: left;">Es ist an uns, Wege zu finden, wie wir in allen Bereichen der Gesellschaft der immer stärker werdenden Digitalisierung gerecht werden. Dabei geht es nicht um die Frage, wie wir sie begrenzen oder ihr gar Einhalt gebieten können, sondern vielmehr darum, wie wir sie gestalten und damit Mitspracherecht bei ihren Ausprägungen erlangen.</p>
<p style="text-align: left;">Ein Kernelement bei diesem Prozess scheint mir der Bereich Bildung zu sein. Die Digitalisierung und mit ihr Ausprägungen wie etwa neue Formen der Kommunikation, ein Internet, in welchem immer mehr Informationen gemeinsam geteilt werden, Innovationen und Technologien und zugleich Gesetze, die an diese neue Umgebung angepasst werden müssen usw., all das gilt es zu verstehen. Zumindest die Grundzüge. Sprache ist dabei sehr wichtig, denn Worte können viel bewegen, positiv wie auch negativ.</p>
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		<title>Exklusiv: Matthias Schrader zur Debatte um die digitale Kompetenz in Deutschland</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 18:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Er ist überall zu finden, ob auf Facebook, Twitter oder Google+. Und seit heute Morgen auch wieder einmal mit einer knackigen Aussage, die sich darauf reduzieren lässt: Die Politik hat keine Ahnung von der digitalen Kommunikation, die heutzutage Gang und Gäbe ist. Ich habe Matthias Schrader, CEO der Digitalagentur SinnerSchrader, kontaktiert, um ihn dazu selbst [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Er ist überall zu finden, ob auf <a title="Facebook Profil Matthias Schrader" href="http://www.facebook.com/matthias.schrader" target="_blank">Facebook</a>, <a title="Twitter Profil Matthias Schrader" href="http://twitter.com/mattesmattes" target="_blank">Twitter</a> oder <a title="Google+ Profil Matthias Schrader" href="https://plus.google.com/116196228743508495924" target="_blank">Google+</a>. Und seit heute Morgen auch wieder einmal mit einer knackigen Aussage, die sich darauf reduzieren lässt: Die Politik hat keine Ahnung von der digitalen Kommunikation, die heutzutage Gang und Gäbe ist. Ich habe Matthias Schrader, CEO der Digitalagentur <a title="SinnerSchrader" href="http://www.sinnerschrader.de/" target="_blank">SinnerSchrader</a>, kontaktiert, um ihn dazu selbst kurz zu sprechen…</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2011/10/Matthias-Schrader-CEO-SinnerSchrader.jpg"><img class="size-medium wp-image-10750 aligncenter" title="Matthias Schrader, CEO SinnerSchrader" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2011/10/Matthias-Schrader-CEO-SinnerSchrader-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p><strong>Johannes Lenz:</strong> Moin moin Herr Schrader. Es freut mich sehr, dass sie kurzfristig Zeit haben für ein kleines Gespräch. Wie ist das Wetter an der Waterkant?</p>
<p><strong>Matthias Schrader:</strong> Kein Grund zur Klage: Der Herbst ist gerade schöner als der Sommer.</p>
<p><strong>Johannes Lenz:</strong> Seit heute Morgen sind Sie ja auf allen Kanälen, ob Print oder digitaler Natur, im Gespräch. Wussten Sie, dass aus ihrer <a title="Presseportal - Digitalagentur SinnerSchrader mit Rekord-Umsatz Schrader kritisiert Politik: &quot;Wir werden von gefährlichen Ahnungslosen regiert. Unsere Volksvertreter sind Standortnachteil für digitale Wirtschaft.&quot;" href="http://www.presseportal.de/pm/7424/2128826/digitalagentur-sinnerschrader-mit-rekord-umsatz-schrader-kritisiert-politik-wir-werden-von" target="_blank">Pressemitteilung</a> vor allem der letzte Absatz (u.a. &#8220;Viele Politiker sind digitale Analphabeten&#8221;) Interesse wecken würde oder überraschen Sie die Reaktionen auf Facebook &amp; Co.?</p>
<p><strong>Matthias Schrader:</strong> Offen gestanden wundert mich das nicht wirklich. Denn ich bin ja nicht der einzige, für den das Maß voll ist. In der Branche ist es doch schon lange so, dass man sich fragt: Wissen die Entscheidungsträger eigentlich, was die Digitale Wirtschaft wirklich bewegt? Wenn es um Unternehmen geht, wird reguliert und reguliert. Geht es um die Sicherheitsbehörden, ist jedes Mittel recht. Grotesk.</p>
<p><strong>Johannes Lenz:</strong> Die Branchenmagazine <a title="Horizont Net - &quot;Digitale Analphabeten&quot;: Agenturchef Matthias Schrader teilt gegen Politiker aus" href="http://www.horizont.net/aktuell/digital/pages/protected/Digitale-Analphabeten-Agenturchef-Matthias-Schrader-teilt-gegen-Politiker-aus_103260.html" target="_blank">Horizont</a> und <a title="Werben und Verkaufen - &quot;Viele Politiker sind digitale Analphabeten&quot;" href="http://www.wuv.de/nachrichten/digital/viele_politiker_sind_digitale_analphabeten" target="_blank">W&amp;V</a> haben bereits über Ihre Aussagen berichtet. Letztere stellen Sie in eine Reihe mit den Aussagen von Philipp Schindler (CEO Google Nordeuropa) in der Tageszeitung <a title="Die Welt - GOOGLE-NORDEUROPA-CHEFAutor: Hans Evert|12.10.2011 &quot;Die Griechen suchen vor allem nach Wirtschaftskrise&quot;" href="http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article13656788/Die-Griechen-suchen-vor-allem-nach-Wirtschaftskrise.html" target="_blank">Die Welt</a> oder Sascha Lobo mit seiner gestrigen Mensch Maschine Kolumne auf <a title="Spiegel Online - Die Mensch-Maschine Wenn Ahnungslosigkeit auf Bösartigkeit trifft" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,791305,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a>. Sehen Sie sich dort zu Recht verortet?</p>
<p><strong>Matthias Schrader:</strong> Klar. Und ich würde mich freuen, wenn noch mehr Menschen einstimmen würden. Es geht doch letztlich um die Frage, wie wir jetzt die Weichen stellen für das Digitale Zeitalter. Gesellschaftlich, aber auch wirtschaftlich. Und da besteht Anlass zur Sorge. Die politische Debatte in Deutschland ist irrational, in Zügen hysterisch. Und so sehen dann auch die politischen Initiativen aus. Im Ausland wird Digitalisierung als Chance begriffen. Hierzulande als Gefahr. Über unsere Zukunft entscheiden Menschen, die nicht wissen, was sie tun. Wenn wir nicht umlenken, werden wir dafür die Quittung bekommen.</p>
<p><strong>Johannes Lenz:</strong> Warum meinen Sie hat die Politik eigentlich keine Ahnung von der digitalen Kommunikation und wie entstehen für die Republik daraus konkret Standortnachteile? Es gibt doch zahlreiche Initiativen, innovative Unternehmen werden gefördert, die Bundesregierung trifft man im Netz usw. Es ist doch längst nicht der Fall, dass digitale Unternehmen wie Google &amp; Co. planen, Investitionen in Deutschland zurückzufahren. Der Leser könnte auf die Idee kommen, das hier wieder einmal eine &#8220;Sau durchs digitale Dorf getrieben&#8221; wird…</p>
<p><strong>Matthias Schrader:</strong> Naja, die Kampagnen kommen bislang eher aus der Politik. Das Perfide ist ja, dass sich die Politik in Sachen Technologie und Datenschutz als Beschützer von Bürgerinteressen geriert. Das Böse wird in Unternehmen vermutet – und gleichzeitig werden durch Gesetzgebung und Schlamperei eben jene Persönlichkeitsrechte unterwandert. Wenn das Klima einmal vergiftet ist, nützt auch die schönste Wirtschaftsförderung nichts. Es geht doch genau um den Unterschied von Sonntagsreden und tatsächlichem Handeln. Für uns von SinnerSchrader heißt das bislang ganz konkret: Der E-Commerce ist schon jetzt überreguliert. Im Online-Media-Geschäft droht uns mit dem Quasi-Verbot zielgerichteter Werbung der Rückfall in die prädigitalte Steinzeit. Für Werbetreibende ist das eine Katastrophe. Und dem deutschen Endkunden droht nun auch im Netz eine Service- und Komfortwüste.</p>
<p><strong>Johannes Lenz:</strong> Wenn Sie Recht haben und Ihre Diagnose zutreffend sein sollte: Was können wir, <a title="SinnerSchrader" href="http://www.sinnerschrader.de/" target="_blank">SinnerSchrader</a> und <a title="GREY bietet Services in folgenden Bereichen an: Marke, Design, Shoppermarketing, Health Care, Dialog- und Online-Marketing, Live-Kommunikation" href="http://www.grey.de" target="_blank">GREY</a>, die wir digitale <a title="GREY Blog - Social Media: Es geht ums Ganze" href="http://blog.grey.de/allgemein/social-media-es-geht-ums-ganze/" target="_blank">Kommunikation</a> leben, befördern und realisieren, dazu beitragen, das Ihre Diagnose bald ihre Daseinsberechtigung verliert?</p>
<p><strong>Matthias Schrader:</strong> Puh, ehrlich gesagt, habe ich wenig Hoffnung, dass sich an dieser Entwicklung durch eine Debatte etwas ändern wird. Ich wollte nur mal meiner Frustration Luft machen.</p>
<p><strong>Johannes Lenz:</strong> Herr Schrader, haben Sie vielen Dank für das Gespräch. Sollten Sie demnächst in Düsseldorf sein, kommen Sie doch einmal in der Ideenbotschaft vorbei. Auf Sie wartet ein frischer Espresso ;).</p>
<p><strong>Matthias Schrader:</strong> Mache ich gerne. Gruß nach Düsseldorf!</p>
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		<title>Social Media: Es geht ums Ganze</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 19:13:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich vor einer Woche meine Meinung zur Diskussion um Blogs in den Ring geworfen habe, widme ich mich heute der aktuellen Diskussion um Social Media. Der Hype ist vorbei und Müdigkeit macht sich breit, wie es scheint. Und nach und nach mehren sich die Stimmen, die davon schreiben das die Social Media tot seien. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Nachdem ich vor einer Woche meine Meinung zur <a title="GREY Blog - Sind Blogs in der Krise? Nein!" href="http://blog.grey.de/allgemein/sind-blogs-in-der-krise-nein/" target="_blank">Diskussion um Blogs</a> in den Ring geworfen habe, widme ich mich heute der aktuellen Diskussion um Social Media. Der Hype ist vorbei und Müdigkeit macht sich breit, wie es scheint. Und nach und nach mehren sich die Stimmen, die davon schreiben das die Social Media tot seien. Ein Standpunkt zum Wochenauftakt.</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2011/09/Blade-Runner.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-10180" title="Blade Runner" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2011/09/Blade-Runner-669x1024.jpg" alt="" width="321" height="491" /></a></p>
<p style="text-align: center;">(Bildquelle: <a title="Flickr Profile creative location / Thomas Duchnicki" href="http://www.flickr.com/photos/locationscout/4652975210/" target="_blank">Flickr, creative location</a>)</p>
<p style="text-align: left;"><em>Olaf Kolbrück machte letzte Woche den Anfang mit &#8220;<a title="off the record - Social Media: Das Netz der Enttäuschten" href="http://off-the-record.de/2011/09/15/social-media-das-netz-der-enttaeuschten/" target="_blank">Social Media: Das Netz der Enttäuschten</a>&#8220;.</em> Olaf spielt in seinem Blogpost bewusst den advocatus diaboli und hinterfragt den status quo von Social Media. Er diagnostiziert Social Media Müdigkeit, die so gar nicht im Einklang zu den Mitgliederzuwächsen sozialer Netzwerke wie Facebook und Co. stehe. Studienergebnisse zeigen, das Social Media weniger dem Cluetrain Manifest a lá  &#8220;Märkte sind Gespräche&#8221; entspricht als vielmehr dem Couponing via Loyoalitätsprogramme auf Facebook. Olaf endet denn auch provokant: &#8220;Denn die von Social-Media-Evangelisten so oft postulierten weichen Faktoren und Imageeffekte spielen nicht mal eine Nebenrolle. &#8230; Ein Einfluss von Facebook-Seiten auf die Markenwahrnehmung sei nicht nachweisbar.&#8221;</p>
<p><em>Thilo Specht meinte denn auch am Fraitag: &#8220;<a title="cluetrainpr - Tschüss Social Media, es ist vorbei! The Passion Haz Gone" href="http://cluetrainpr.de/index.php/tschuss-social-media-es-ist-vorbei-the-passion-haz-gone/" target="_blank">Tschüss Social Media, es ist vorbei! The Passion Haz Gone</a>&#8220;. </em>Der umfangreiche Post von Thilo dreht sich kurzgesagt um Leidenschaft vs. Reissbrett. Thilo sagt selbst in seiner Antwort auf meinen Kommentar: &#8220;Natürlich ist Social Media nicht am Ende. Vielmehr steht das reißbrettartige Verständnis der Social Media Konzeption und die Kanalmentalität vieler Kommunikatoren vor einem Scherbenhaufen&#8230;&#8221;</p>
<p>Gestern hat schließlich noch <em>Jürgen Vielmeier nachgelegt: &#8220;<a title="basicthinking blog - Es ist vorbei: Ein Abgesang auf den Social-Media-Hype" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/18/es-ist-vorbei-ein-abgesang-auf-den-social-media-hype/" target="_blank">Es ist vorbei: Ein Abgesang auf den Social-Media-Hype</a>&#8220;</em> Er kommt zum Schluss: &#8220;Social Media war einst interessant und verlor dann an Aufregung. Genau wie andere, frühere Hype-Themen der IT, wie Sicherheit, Drucker oder DSL. Social Media wird uns in Zukunft als Werkzeug begleiten. Und mehr wird es nicht mehr sein.&#8221;</p>
<p>Ein bisschen Mut machte gestern dann aber noch <em>André Vatter, der die &#8220;<a title="andrevatter.de - Ergebnisse der kleinen Umfrage: Der Stand von Social Media 2011" href="http://www.avatter.de/wordpress/2011/09/ergebnisse-der-kleinen-umfrage-der-stand-von-social-media-2011/" target="_blank">Ergebnisse der kleinen Umfrage: Der Stand von Social Media 2011</a>&#8220;</em> (80 Teilnehmer) veröffentlichte. &#8220;Den vorliegenden Ergebnissen nach zu urteilen, hat sich im Vergleich zu 2010 nicht viel verändert. Es hält sich die Waage; an manchen Stellen hat sich das Engagement sogar verstärkt, zum Beispiel dank Google Plus. Die Nutzung von Location Based Services und der Business-Netzwerke scheint zu stagnieren, was unter anderem daran liegen könnte, dass die großen Drei (Facebook, Twitter und Google Plus) heute ähnliche Services integriert anbieten. Warum also dieser Eindruck der trägen Branche? Ich glaube, dass die Medien dieses Bild mitformen: Es gibt keine Feature-Reportagen mehr. Warum? Weil die Netzwerke in den vergangenen Monaten damit gesättigt wurden: Fotogalerien, Videochat, Locations und Games – das waren die Aufreißer in den Medien. Der Schwerpunkt der Berichterstattung verschiebt sich nun auf die Beobachtung des Social Webs und hier vor allem auf die Einschätzung des Wettbewerbs.&#8221;</p>
<p><strong>Social Media, wo bist Du?</strong></p>
<p>Was ist hier jetzt eigentlich los, fragt sich der eine oder andere unter uns, wenn er das so liest. Social Media tot? Social Media sagt Tschüss? Hype vorbei? <em>Es geht in meinen Augen um eine Konsolidierung eines wichtigen digitalen Themas, die längst überfällig war und immer stärker zutage tritt.</em> Allerdings meint wir eher diejenigen unter uns, die in Agenturen arbeiten, Marketingexperten sind oder die sich tagtäglich behände durch das <a title="GREY Blog - Reduktion ist mehr Social Web!" href="http://blog.grey.de/allgemein/reduktion-ist-mehr-social-web/" target="_blank">Social Web</a> bewegen, weil sie Feuer und Flamme dafür sind usw. oder alles zusammen in einer Person.</p>
<p>Fragt man allerdings mal privat im Freundeskreis herum, regiert dort mitunter noch die Frage die Gemüter, wofür man neben einem Email-Postfach und einem <a title="GREY Blog - Die Power von Facebook… ist endlich" href="http://blog.grey.de/grey/die-power-von-facebook-ist-endlich/" target="_blank">Facebook</a> Account für Freunde in aller Welt noch weitere Aktivitäten im Netz starten sollte. &#8220;Brauchts doch nicht&#8221; oder &#8220;stresst mich nur&#8221; oder &#8220;blick ich alles nicht mehr&#8221; bekommt man dann zuhören.</p>
<p>Die ganze Diskussion um Sein oder Nichtsein von Social Media ist demnach auch eine Frage der Perspektive. Die zitierten Blogposts kommen eher aus der Perspektive von Kennern und Profis, die eben auch beruflich <a title="Grey Blog - Social Media Marketing und seine Messbarkeit" href="http://blog.grey.de/allgemein/social-media-marketing-und-seine-messbarkeit/" target="_blank">Social Media</a> anwenden und/oder beraten. Ok, ich unterstelle mal, dass die Grenze zwischen beruflich und privat hier dann auch fließend ist <img src="http://blog.grey.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";)" class="wp-smiley" /></p>
<p><strong>Social Media ist längst Alltag</strong></p>
<p>Ja, für viele ist es das. Für viele auch nicht. Für Unternehmen, zählt, das was hinten rauskommt. Wenn sie sich zu einem Social Media Engagement entschieden haben, muss dieses profitabel sein.  So einfach wie es sich schreibt, so schwierig ist dies in der Realität. Was kommt nach einem ersten Aufschlag (Vermeidung von Begriffen wie etwa Kampagne)? Wie macht man weiter? <a title="Blogposts von Alessandro Panella" href="http://blog.grey.de/author/apanella/" target="_blank">Alessandro</a> schreibt immer wieder hier im GREY Blog über gelungene Projekte und fordert langfristiges Engagement ein. Und neben der Profitabilität der Unternehmen steht jene für die Nutzer bzw. Kunden. Welchen Mehrwert bekommen diese geboten? Wie wichtig sind Unternehmen eigentlich ihre künftigen Kunden? Klar kann man kurzfristig mit ner Aktion Erfolg haben, aber in meinen Augen ist Social Media mehr als nur eine Verkaufsaktion via Facebook &amp; Co. Es ist <a title="GREY Blog “Keine Bloggerszene ist so vernetzt, wie die der Modeblogger”" href="http://blog.grey.de/interviews/keine-bloggerszene-ist-so-vernetzt-wie-die-der-modeblogger/" target="_blank">Leidenschaft</a>, wie Thilo zurecht schreibt. Und die dauert an. Besser gesagt: Man lebt sie!</p>
<p><strong>Leidenschaft + Business = Social Media as its Best</strong></p>
<p>Wir alle haben unterschiedliche Auffassungen von Social Media. Für den einen sind es nur Kanäle oder Instrumente. Für den nächsten ist es eine Lebenseinstellung. Und für den Dritten geht es um einen Kulturwandel. Für mich beispielsweise ist Leidenschaft eine elementare Größe für Social Media. Enthusiasmus für <a title="GREY Blog - “Wer im Social Web nicht kommunizieren möchte bekommt schnell Probleme mit nicht erfüllten Erwartungshaltungen bei seinen Kunden”" href="http://blog.grey.de/grey/wer-im-social-web-nicht-kommunizieren-mochte-bekommt-schnell-probleme-mit-nicht-erfullten-erwartungshaltungen-bei-seinen-kunden/" target="_blank">Kommunikation</a> finde ich dufte. Wie bekommt man diese Leidenschaft mit den klaren wirtschaftlichen Größen unter einen Hut?</p>
<p>Vielleicht ist das ja ganz einfach: Was Du nicht willst das man Dir tut, das tue auch keinem anderen an. So könnte das klappen. Und das ist jetzt kein weicher Faktor. Denn es ist die Realität, die uns tagtäglich das Social Web vor Augen führt.</p>
<p>Ein Unternehmen macht einen Fehler. Es weiss sich auch nicht zu helfen auf seinen Social Media Kanälen. Was passiert? Es melden sich Kunden oder &#8220;Freunde&#8221; der Marke, die ihrer Enttäuschung Ausdruck verleihen. Klar, es melden sich auch Berufskritiker, Besserwisser und sehr wahrscheinlich die besondere Spezies der allwissenden und selbsternannten Social Media Experten. Aber alleine die Tatsache, das sich die Kunden auf diesen Kanälen beschweren, führt dem Unternehmen wieder einmal vor Augen, wofür es eigentlich da ist: Für gute, faszinierende, emotional ansprechende, sinnvolle Produkte. Wenn es da hakt, melden sich eben auch inzwischen immer mehr Käufer, Kunden oder Nutzer via Social Web. Und dabei kann man durchaus Einiges verlieren, etwa Umsatz!</p>
<p><strong>Thesen</strong></p>
<p>Schließlich will ich diesen Post nicht ohne ein paar Thesen beenden, die ich mir im Zuge der letzten Woche auch über das eine oder andere Gespräch überlegt habe. Vielleicht habt Ihr ja Lust, sie mit mir zu diskutieren, auch wenn sie ein wenig überzeichnet sind <img src="http://blog.grey.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";)" class="wp-smiley" /></p>
<p><em>1. Und jährlich grüßt Social Media: Was jetzt debattiert wird, wurde vor einem Jahr schon diskutiert, halt nur ohne <a title="GREY Blog - Vision: Google+ als 3-Klang-Innovator im Social Web" href="http://blog.grey.de/allgemein/vision-google-als-3-klang-innovator-im-social-web/" target="_blank">Google+</a>!</em></p>
<p><em>2. Social Media ist die <a title="YouTube - Seth Godin on social networking." href="http://youtu.be/r0h0LlCu8Ks" target="_blank">Seth Godin`sche riesige Cocktail-Party</a>, auf der Du Dich amüsieren willst. Ist die Party gut, bleibst Du länger als Dir lieb ist. Ist sie schlecht, bist Du der Erste, der sich schleicht.</em></p>
<p><em>3. Social Media muss sich professionalisieren, handwerklich wie auch leidenschaftlich, um seine Akzeptanz zu erhöhen!</em></p>
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		<title>NEXT CONFERENCE 2011 &#8220;Data Love&#8221; &#8211; GREY ist da!</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 07:43:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Morgen ist es soweit: Die NEXT CONFERENCE &#8220;DATA LOVE&#8221; 2011 (Hashtag für Twitter #next11) öffnet in der Station Berlin ihre Pforten. Aktuell werden laut Anmeldeliste rund 1.400 Teilnehmer erwartet. Einen ersten Vorgeschmack dazu erhaltet Ihr auch im Rahmen des Interviews mit Djure Meinen. NEXT CONFERENCE 2011 = DATA LOVE Die diesjährige Konferenz steht unter dem Motto [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2011/05/next11.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-6097" title="Next11 Logo" src="http://blog.grey.de/wp-content/uploads/2011/05/next11.gif" alt="" width="120" height="600" /></a>Morgen ist es soweit: Die <a title="NEXT CONFERENCE 2011 MAY 17 &amp; 18, BERLIN 4" href="http://nextconf.eu/next11/" target="_blank">NEXT CONFERENCE &#8220;DATA LOVE&#8221; 2011</a> (Hashtag für Twitter <a title="Offizieller Hashtag für Twitter - #next11" href="http://search.twitter.com/search?q=%23next11" target="_blank">#next11</a>) öffnet in der <a title="Station Berlin" href="http://www.station-berlin.de" target="_blank">Station Berlin</a> ihre Pforten. Aktuell werden laut <a title="NEXT CONFERENCE - Participants 2011" href="http://nextconf.eu/next11/attend/participants/" target="_blank">Anmeldeliste</a> rund 1.400 Teilnehmer erwartet. Einen ersten Vorgeschmack dazu erhaltet Ihr auch im Rahmen des <a title="GREY Blog - BarCampRuhr 4 in Essen – Part I" href="http://blog.grey.de/interviews/barcampruhr-4-in-essen-part-i/" target="_blank">Interviews mit Djure Meinen</a>.</p>
<p><strong>NEXT CONFERENCE 2011 = DATA LOVE</strong></p>
<p>Die diesjährige Konferenz steht unter dem Motto &#8220;Data Love&#8221;. Es geht demnach darum, wie man heutzutage mit Daten umgeht. Der eine sieht die Daten in der Cloud, der nächste geht mit ihnen offen und freizügig um und wieder andere setzen sich für die Privatssphäre ein. Oder aber man visualisiert Daten, um neben ihrer Schönheit auch ihre Bedeutung aufzuzeigen. Im Grunde ist die &#8220;Datenliebe&#8221; ein recht umfassendes Thema, dessen Relevanz uns jeden Tag begegnet, spätestens wenn wir den Computer anschalten. Oder das Smartphone. Und dann kauft man online vielleicht etwas ein. Was benötigt man dafür? Genau: Daten. Egal ob man sie mag oder nicht: Wir geben sie weiter, teilen sie, arbeiten mit ihnen usw.</p>
<p><strong>Twitter ist dabei via #next11</strong></p>
<p>Ihr könnt Euch sicher sein, dass, solltet Ihr nicht vor Ort sein, Ihr dennoch via Twitter live dabei sein könnt. Einfach den <a title="Offizieller Hashtag für Twitter - #next11" href="http://search.twitter.com/search?q=%23next11" target="_blank">Hashtag next11 in die Twittersuche</a> eingeben und immer mal aktualisieren. Oder aber Ihr nutzt einen der <a title="Next11 Livestreams" href="http://nextconf.eu/next11/livestream/" target="_blank">Livestreams</a>. Nur mit dem persönlichen Gespräch &#8220;Aug in Aug&#8221; wirds schwierig.</p>
<p><strong>GREY ist da!</strong></p>
<p>Ich habe die Möglichkeit, an beiden Tagen vor Ort zu sein. In aller erster Linie möchte ich rund um die Next11 hier im Blog berichten und meine Eindrücke mit Euch teilen. Dies werde ich ebenso via Twitter (<a title="Twitter Profile GREY Germany" href="http://twitter.com/Grey_Ger" target="_blank">@Grey_Ger</a> oder <a title="Twitter Profile Johannes Lenz" href="http://twitter.com/johanneslenz" target="_blank">@johanneslenz</a>) versuchen. Zudem werde ich mich ins Getümmel werfen, Gespräche führen, das eine oder andere Interview führen und Networking betreiben. Und klar: Bei allem darf ein Espresso Macchiato zwischendurch nicht fehlen <img src="http://blog.grey.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";)" class="wp-smiley" /></p>
<p>Ich bin gespannt auf die NEXT CONFERENCE 2011! Werdet Ihr auch da sein?</p>
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