Social Media Guidelines von GREY

by Johannes on 11. November 2010

Vor knapp 3 Monaten haben wir unsere Social Web Kommunikation begonnen. Grundgedanke war und ist: Wie können wir als GREY Kunden und Talente gezielt und zugleich zeitgemäß ansprechen? Wenn wir sie ansprechen, wie erfolgt die Ansprache? Über welche Themen wollen wir sprechen? Über welche Themen sprechen Kunden und Talente? Wie bilden wir die Open Culture, die bei GREY herrscht, im Social Web ab? Was bewegt die Menschen im Social Web? Was macht GREY so spannend, das unsere Posts, Tweets usw. gelesen werden?

Fragen über Fragen. Die Antworten finden wir gemeinsam mit Euch und Eurem Feedback, worüber wir uns sehr freuen!

Unsere bisherige Social Web Kommunikation besteht zunächst aus unserem GREY Blog. Parallel dazu wurden nach und nach der GREY Twitter-Account und der GREY YouTube-Channel in Angriff genommen. Eine Facebook-Seite wird mittelfristig folgen.

Quelle: http://www.conversationblog.com/journal/2009/7/31/social-media-guidelines-employees.html

Es geht uns dabei aber weniger um die Social Media Kanäle als vielmehr um die persönliche Teilnahme eines jeden Mitarbeiters an den zahlreichen Gesprächen über GREY, die Werbebranche, Markenführung im Zeitalter des Social Web usw. Von überall her kommen täglich neue Inspirationen in Form von Empfehlungen, Tipps oder Kritik, die wir annehmen wollen, die uns auf neue Ideen bringen oder uns vor Fehlern schützen können.

Andre Schieck, Leiter der Digital Unit bei GREY dazu: “Mehrwert bergen die Guidelines nicht nur für das Unternehmen GREY. Wir möchten alle Kollegen ermutigen, die Möglichkeit zu ergreifen, den eigenen Marktwert durch die persönliche Teilnahme im Social Web zu steigern.

Dabei ist es aber wichtig zu wissen, wie man sich in gewissen Situationen im Rahmen seiner Tätigkeit für GREY online verhalten sollte. Ob man sie Social Media Guidelines, Tipps oder Ratschläge nennt, ist eigentlich nebensächlich. Sinn und Zweck der Guidelines ist, das sie für einen jeden Mitarbeiter in kurzen Sätzen freundlich helfen sowie Sicherheit und Orientierung bieten. Damit wird letztlich auch unterstrichen, daß GREY einen selbsbewußten  und -sicheren Umgang seiner Mitarbeiter mit den Social Media während der Arbeitszeit aktiv fördert.

Ulla Burkhard, Head of Corporate Communications bei GREY: “Ich bin immer von Menschen fasziniert. Und jetzt kann mal soviele treffen, ihnen zuhören, von ihnen lernen und neue Ideen bekommen.”

Die erarbeiteten Social Media Guidelines sollen künftig in regelmäßigen Abständen immer wieder einer Überprüfung unterzogen werden. Das heißt, sie sind nicht statisch und repräsentieren damit auch die Wandlungs- und Anpassungsfähigkeit an die realen Gegebenheiten und das Social Web.

Im Rahmen der aktuellen Veröffentlichung werden die GREY Social Media Guidelines im Empfangsbereich der Ideenbotschaft in Düsseldorf projiziert.

Den nachfolgenden Guidelines geht eine Einführung voraus:

Die Welt spricht vom Social Web. Die Welt spricht von Social Media. Die Welt spricht von Facebook, Twitter & Co. GREY ist mittendrin. Jeden Tag. Mit Mehrwert für unsere Kunden, für uns selbst und weil es verdammt viel Spaß macht. Wir gehen mit dem Thema Social Media offen um. Kein Mitarbeiter wird daran gehindert, sich in sozialen Netzwerken während der Arbeitszeit aufzuhalten.

Im Gegenteil, der Umgang mit sozialen Medien bringt uns in den Dialog mit vielen Persönlichkeiten und birgt enormen Mehrwert. GREY als Werbeagentur lebt vom persönlichen Engagement und den Ideen der Mitarbeiter. Die nachfolgenden Guidelines wollen Orientierung geben, um den Spirit of  Famously Effective im Social Web gemeinsam und respektvoll zu leben.

  1. Tritt im Social Web als der auf, der Du bist – Glaubwürdigkeit ist das A und O.
  2. Im richtigen Leben gehst Du respektvoll mit Menschen um – mach es genauso im Social Web.
  3. Wie im richtigen Leben steht man auch im Social Web zu seinen Fehlern.
  4. Wie im richtigen Leben trägst Du die Verantwortung für Dein Engagement.
  5. Und wie im richtigen Leben hört man dir eher zu, wenn du etwas Interessantes zu erzählen hast.
  6. Lass Dich im Social Web nicht provozieren – wenn du nicht weißt, wie du reagieren sollst, bitte einen Kollegen um Rat.
  7. Du bist Mitarbeiter von GREY – Interna bleiben Interna.
  8. Bei Presseanfragen im Social Web an Dich – leite sie einfach an die Unternehmenskommunikation weiter.
  9. Offline beachtest Du geltendes Recht, tue dies auch im Social Web, was z.B. das Urheberrecht, die Privatsphäre oder den Datenschutz angeht.
  10. Achte darauf, dass Dein zeitliches Social Media Engagement in einem vernünftigen Verhältnis zu Deinen Aufgaben bei GREY steht.

Die Social Media Guidelines werden im Blog ähnlich der GREY Blog Guidelines auf einer eigenen Seite sowie auf der Webseite von GREY öffentlich für jeden einsehbar sein.

Wir freuen uns auf Euer Feedback!

5 comments
Tim Krischak
Tim Krischak

Gefällt mir ganz gut. Man könnte noch hinzufügen, dass man sich bei Unsicherheiten im Hinblich auf Kommunikation im Social Web an Euch beide wenden kann. Ist aber wahrscheinlich eh klar, oder?

Andre Paetzel
Andre Paetzel

Bis dato recht positiv, auch wenn sich vielleicht der eine oder andere gefragt hat, was das soll.
Man lässt sich gerne davon überzeugen :)

LG

Robert Basic
Robert Basic

die Regeln sind schön knapp und einfach formuliert, man muss kein Jura studiert haben, um sie zu verstehen. Lob, Lob... wie kommt es bei den Mitarbeitern an?

jlenz
jlenz

Dank Dir Tim.
Ja ich denke, dass das inzwischen bekannt ist.

Ich bin gespannt, wie sie sich entwickeln werden, die Guidelines. Denn sie muessen angepasst werden. Frueher oder spaeter.

Viele Gruesse
Johannes

jlenz
jlenz

Danke Rob!

Soweit ich es beurteilen kann erstmal ganz positiv. Was wir versuchen zu betonen ist, daß sie nicht starr, sondern wir sie regelmäßig neuen Gegebenheiten sowie dem sich permanent verändernerden Social Web und damit auch den Nutzungsgewohnheiten anpassen werden. Wir haben haben sie ja auch, wie du im Post lesen kannst, in der Ideenbotschaft als Projektion realisiert. Klar gibt es unterschiedliche Meinungen dazu und das ist absolut ok. Letztlich aber sollen sie Hilfe und Orientierung geben, wenn man mal nicht weiter weiß. Und das wird glaube ich auch so aufgefasst.

Wir freuen uns auf das Feedback von unseren Kollegen und aus dem Web.

Liebe Grüße

Johannes

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