Unser Chief Strategy Officer Alessandro zur Effie-Reform.

by Alessandro on 23. März 2015

_MG_1220xDie Reform geht in die richtige Richtung. Die neuen Kategorien finde ich sehr gut. Das macht den Effie auch für unsere nichtklassischen Abteilungen KW43, GREY Shopper, die Digital-Units und für andere Spezialagenturen interessanter. Sehr gut finde ich , dass man versucht, den Quervergleich zwischen den Cases zu ermöglichen.

Ich frage mich aber, ob es dem GWA gelingen wird, vergleichbare KPIs vorzugeben. Dieser Punkt wird besonders wichtig, wenn es um das Thema Business Impact geht.

Beispiel: Bei der Einführung einer innovativen Technologie im Automobilbereich reicht es nicht, zu beweisen, dass Imagewerte wie Innovationsführerschaft verbessert worden sind. Der Case muss auch zeigen, dass die Kommunkation zu einem höheren Abverkauf dieser Modelle geführt hat. Abgesehen davon freut es mich, dasss künftig mehrjährige Cases eingereicht werden können.

So bekommt das Thema Nachhaltigkeit – im Sinne von kontinuierlichem Markenaufbau – die Bedeutung, die es verdient. Die Vereinfachung des Einreichungsprozesses ist zu begrüßen. Ich finde es gut, dass der Beraterkreis in die Jury integriert wird und dessen Stimme gleichberechtigt zählt. Dass der Fokus künftig stärker auf Effektivität liegen soll, halte ich für richtig.

Sicher gibt es Situationen, wo man Effizienz nicht komplett vernachlässigen sollte. Etwa in der Kategorie “David gegen Goliath”. Da spielt Effizient natürlich schon eine Rolle.

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