2 Mio. Social Plugins auf Webseiten!

by Johannes on 8. Oktober 2010

Wie jetzt bekannt wurde, haben sich die Social Plugins – Module für Einbau in Blogs oder Webseiten, die die Verknüpfung zu Facebook herstellen wie beispielsweise der “Gefällt mir”-Button – innerhalb nicht mal eines halben Jahres rasant verbreitet. Genauer gesagt: Sie wurden  in Webseiten und Blogs massenweise integriert.

Facebook.biz berichtet: “Diese Entwicklung ist wirklich enorm. Vor 5 Monaten waren es 50.000 Webseiten die beispielsweise einen “Gefällt mir” Button verwendet haben und Anfang August Stand die Zahl bei 350.000. Ein Zuwachs von 1,65 Mio. Webseiten innerhalb von 2 Monaten ist doch schon sehr beachtlich.” Mal ganz nebenbei: Die Vorstellung der Social Plugins erfolgte bereits Ende April diesen Jahres auf der Entwickler-Konferenz f8 von Facebook.

Der Nutzen für Unternehmen

Zum einen generieren sie dadurch für ihre Facebook Präsenzen mehr Traffic. Zum anderen fördern sie dadurch “die die Verbreitung von Inhalten oder Produkten innerhalb des sozialen Netzwerkes.” Und wenn der Content erstmal auf Facebook ist und von verschiedenen Personen gemocht wird, wird dies dann den jeweiligen Freunden angezeigt. Was etwa den Bereich E-Commerce anbetrifft, so “hat der “Gefällt mir-Button” von Facebook eine Steigerung des Kundenkontakts im Web gebracht” und kurbelt somit den Online-Handel an.

Kritik am “Gefällt mir”-Button

Kritiker des Social Plugins, welches die Vernetzung von Inhalten mit Facebook einmal mehr in die Höhe hat schnellen lassen, merken an, daß dadurch Nutzerstatistiken der Webseiten und Blogs, die es verwenden, für Facebook einsehbar werden. Zudem gibt es rechtliche Aspekte, die zur Bedeutung des Buttons von Facebook angeführt werden.

2 comments
Thomas Hutter
Thomas Hutter

Danke für den Artikel. Social Plugins generieren nur beschränkt mehr Traffic für die Facebook Präsenzen von Unternehmen, abhängig davon, mit welchem Ziel die Social Plugins eingesetzt werden. Schade ist in diesem Zusammenhang eher, das viele Firmen die Social Plugins, insbesondere den Like-Button komplett falsch verstehen und nur ein Minimum des möglichen Potenzials nutzen.

apaetzel
apaetzel

Hallo Thomas, vielen Dank für deine Antwort.
Aber einerseits kannst du doch froh sein, dass nicht alle das Potenzial komplett nutzen, sonst hättest du doch nichts mehr zu beraten :)

Trackbacks

  1. [...] und Stimmungen, um sich zu organisieren. Aber letztlich kommt es darauf an, dass ein “Like” in Handlungen umgesetzt wird. Eine Fanpage, ein Tweet verändern nicht die Welt, aber sie [...]

  2. [...] von 2010 von 4,3 auf 1,5% gefallen ist. Diese wird wie folgt definiert: “Interaktionen (Likes, Kommentare, Posts) derFans / (Anzahl Fans/100) = Interaktionen pro 100 [...]

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