GREY Basics oder: Heute drücken wir die Schulbank

by Laura on 2. November 2011

Auf dem Stundenplan unserer GREY Schule stehen regelmäßig Informationsveranstaltungen für unsere Mitarbeiter. Das geht von Vorträgen über werberelevante Themen bis hin zu Workshops für Junioren und Azubis, bei denen sie die Arbeitsweise von GREY besser kennen lernen.

Diese Woche habe ich an einem Workshop teilgenommen: Die GREY Basics, eine Workshop Reihe, bei der GREY Tools erklärt und an Beispielen angewendet werden.

Ulrich Hahn, Director Client ServicesUlrich Hahn, Director Client Services, präsentierte zunächst alle sechs Arbeitsmodelle von GREY, die die verschiedenen Vorgehensweisen vom Insight bis zur Idee definieren, bevor er bevor er uns, etwa 20 neugierige Junioren, Azubis und Praktikanten von GREY, aufforderte, selbst einmal das Tool “Brand Character” auszuprobieren.

Der Brand Character

Aber was genau ist der Brand Character? Dieses kreative Arbeitsmodell von GREY gibt es seit 1983 und es gehört zu dem Instrumentarium, mit dem wir Mehr-Wert kreieren. Er leitet sich aus den drei Säulen Produkt, Positionierung und Personality her und stellt die Fragen “Was kann ich”, “Was will ich?” und “Wie bin ich?”. Mit den Ergebnissen aus der Brand Character Analyse schaffen wir für Marken eine Positionierung mit Mehrwert und erhöhen die Identifikation der Konsumenten mit der Marke. Marken müssen zu Freunden werden, weil Menschen Marken heutzutage nicht mehr “kaufen”, sondern sich ihnen “anschließen” wollen. Deswegen braucht eine Marke eine Persönlichkeit,  ein Gesicht mit Wiedererkennungswert, um eine bedeutende  Rolle in unserem Leben einnehmen zu können – eben wie ein “guter Freund”.

Die Gruppenarbeit

Soweit die Theorie. Dann waren wir selbst an der Reihe: Storyboards wurden verteilt und TV-Spots gezeigt. Welcher Brand Character liegt diesen Spots wohl zu Grunde? In drei Gruppen beschäftigen wir uns mit verschiedenen Spots, suchten nach Benefits, Claims und Visuals und präsentieren zum Schluss unsere Ergebnisse. Einhellige Meinung: Puh, gar nicht so einfach! Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister.

Nach dem Workshop habe ich mit einigen Teilnehmern über den Workshop und ihren Eindruck gesprochen.

Ulrich Hahn, Director Client Services und Leiter des Workshops:

“Für Marken wird es immer schwerer, klarer und einzigartiger Orientierungspunkt zu bleiben bzw. zu werden. Eine hehre Aufgabe – gerade für unseren Nachwuchs bei GREY!
Unser Arbeitssystem hilft ihnen dabei, denn es gibt Marken bereits durch wenige Signale, die ihre inneren Werte signalisieren, einen eigenständigen Charakter. Denn selbst  bei flüchtiger Betrachtung muss der Verbraucher das Gefühl haben, einem vertrauten Freund zu begegnen, der sein Geld wirklich wert ist.”

Caroline Glowacz, Auszubildende im ersten Lehrjahr:

“Die GREY Basics-Veranstaltung „Brand Character” hat mir sehr gut gefallen. Wir haben gelernt, was der Brand Character ist und wie die Herangehensweise ist, diesen zu ermitteln. In einer Übung hatten wir zudem die Möglichkeit, die Theorie anzuwenden, was nochmal zum besseren Verständnis des Themas führte. Die GREY Basics-Reihe ist eine gute Unterstützung für uns Azubis, da die Aufgaben im ersten Lehrjahr thematisch von diesen Schulungen aufgegriffen werden.”

Pascal Grefkes, Auszubildender im zweiten Lehrjahr:

“Obwohl ich den Workshop „Brand Character“ nun schon zum zweiten Mal mit gemacht habe, finde ich, lernt man immer noch dazu. Insbesondere im  Zusammenhang mit den anderen GREY-Tools bekommt man einen guten Überblick über das gesamte Arbeitsfeld einer Kampagnen-Entwicklung oder eines Kampagnen-Relaunches. Für Azubis, aber auch alle anderen die mit dem “Täglich Brot” einer Agentur noch nicht so vertraut sind, ist dieser Workshop sehr empfehlenswert.”

Und das Beste: Am Ende erhält man sogar eine schicke Urkunde ;)

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