In eigener Sache: GREY startet mit Schlecker die erste TV-Staffel.

by Rebekka on 12. Mai 2011

“For You. Vor Ort” Der neue Markenclaim polarisiert gewollt und sorgte bereits für Aufmerk- samkeit und Diskussionen in der Branche. Er bringt die Kernkompetenz von Schlecker merkfähig und mit dem nötigen Augenzwinkern auf den Punkt, denn mit vielen tausend Filialen in ganz Deutschland, ist eine immer in der Nähe. Unsere TV-Kampagne für das Familien- unternehmen besteht aus mehreren Zwanzigsekündern, in kurzen Abständen und teilweise auch parallel geschaltet. Sie zeigen ebenfalls die “Nähe” zum Leben und laden die Marke Schlecker mit Sympathie und Emotionalität auf.

Die Herausforderung

Dieser Schritt, vom Hardselling per Katalog hin zu einer Imagekampagne, ist erstmalig für Schlecker und damit ein historischer Moment im Familienunternehmen. Selbstverständ- lich werden die Produkte dabei nicht vergessen. “Es ging darum, eine authentische und auch sympathische Kampagne zu kreieren und umzusetzen, die dann natürlich zum Einkaufen bei Schlecker motiviert”, so Christian Hupertz, unser Düsseldorfer CEO. Bei der Umsetzung der lebensnahen als auch schrägen Filmidee half uns der dänische Regisseur Niels Gråbøl, der seinen subtilen Humor und seine Liebe zum scharf beobachteten Detail einbrachte.

Das Ergebnis

Schlecker und wir sind mit dem Ergebnis und vor allem mit der effektiven Zusammen- arbeit sehr glücklich. “Besonders bemerkenswert an der Zusammenarbeit mit Schlecker ist, dass der Kunde zum einen extrem offen für Beratung ist und zum anderen eine Schnelligkeit bei Entscheidungen und Prozessabläufen zeigt, die ihres gleichen sucht. Ein Traum für jedes Team der Marketingberatung”, betont Jörg Elfmann, Geschäftsführer Beratung bei GREY.

Beginn der TV – Kampagne

Sendestart für die TV-Serie ist der 16. Mai, flankiert von Online-Bannern und voraussichtlich auch diversen Printmotiven. Und der nächste TV-Flight ist schon in Planung. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, so darf man vermuten.

Wir freuen uns auf den Start der Kampagne und sind auf euer Feedback gespannt!

 Schlecker findet ihr im Social Web auf Twitter und YouTube.

7 comments
Denglishman
Denglishman

Der Claim passt zu Schlecker!
Der Claim zeigt, dass ein Unternehmen, das sich wenig um Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung schert, auch keinen Sinn für sprachliche Klarheit hat - das passt zusammen und ist konsequent.

Das von Strategen herbeigewünschte und dem Kunden Schlecker offenbar erfolgreich verkaufte Augenzwinkern (oder besser: Twinkle-in-the-Augen) im Claim ist m.E. völliger Quatsch, die Zielgruppe wird vermutlich diese "Ironie" nicht erkennen. Auch die filigrane phonetische Spielerei mit der Nähe von "for" zu "vor" dürfte dem Billigschnäppchen-Kunden ziemlich wurscht sein.

Denglisch als Ersatz für Kreativität wäre für markenaffine Werbe- und Marketingprofis ein Graus, aber hier bei Schlecker passt es wohl ganz gut.
Die Rezeption in Fachkreisen nicht über die Marktrelevanz zu stellen finde ich vernünftig. Der Köder soll ja dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Aber das muss sich nicht mit Qualität und Kreativität auasschliessen.

Naja. Jedes Unternehmen hat den Auftritt, den es verdient.

Komm rein und find raus.

ingo
ingo

@ Ben: Wie kommst Du darauf, dass er zu 100% schlecht ankommt? Kannst Du hellsehen? Ich finde ihn gut, er ist tatsächlich merkwürdig und dass er polarisiert, erkennst Du schon am Unterschied zwischen Deinem und meinem Beitrag. (Und nein, ich habe ihn nicht geschrieben... ;)

Oswald Prucker
Oswald Prucker

"For you. Vor Ort." wirkt auf mich wie allerreinstes Deppendenglisch. Tut mir leid, aber das ist sehr nahe am Klassiker: "Come in and find out - Komm rein und find wieder raus."

Ben
Ben

Wenn ein Claim zu 100% schlecht ankommt, polarisiert er nicht, sondern flopt einfach. PS: Ihr habt Binde-strich-
Fehler auf Eurer Seite.
Die Spots sind für Schlecker okay. Werden aber untergehen. Die Strategie auf die unglaublich vielen Schlecker-Läden zu gehen, ist gut. Jedoch in der Zielgruppe mehr als gelernt. "An jeder Ecke ein Schlecker." weiß jedes Kind.

Rebekka
Rebekka

Hallo Denglishman,

vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar!
Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Der Claim polarisiert auf jeden Fall und ob die Zielgruppe die Ironie nicht versteht, sei mal dahin gestellt.

Überlege Dir doch mal, ob es bei zukünftigen Kommentaren in Blogs nicht besser wäre unter Deinem richtigen Namen aufzutreten. Dazu haben wir übrigens vor kurzem einen Blogbeitrag mit hilfreichen Tipps veröffentlicht, den du hier findest.

Viele Grüße,
Rebekka

Johannes
Johannes

Hallo Oswald,

vielen Dank für Deinen Kommentar.

Der Claim ist Geschmackssache und keineswegs muss man ihn mögen. Aber er verdeutlicht den Faktor Nähe.

Viele Grüße

Johannes

Rebekka
Rebekka

Hallo Ben,

vielen Dank für dein Feedback auf das Posting. Wir sind gespannt, wie die Spots im TV ab nächster Woche ankommen werden.

Viele Grüße, Rebekka

Trackbacks

  1. [...] (siehe hier) und nun kann ich endlich etwas positives verkünden: Gute Werbespots für Schlecker! GREY hat diese Spots erdacht und ich finde die Idee gar nicht schlecht. Schließlich gibt es vielerorts [...]

  2. [...] zum Einkaufen bei Schlecker motiviert”, so Christian Hupertz, Kreativchef bei Grey (Quelle: blog.grey.de). Sympathisch? [...]

  3. [...] In eigener Sache: GREY startet mit Schlecker die erste TV-Staffel [...]

  4. [...] = "tweet,facebook,google_plusone";Und vorwärts geht`s: Nachdem wir im Mai über die erste TV-Staffel mit Schlecker berichtet haben, folgt nun die zweite! Nachdem letzte Woche der Spot für den Bereich Babyartikel [...]

  5. [...] gründlich unterschätzt. Oder war das vielleicht auch Teil der bewussten Polarisierungs-Strategie? Die Agentur, die den Slogan entwickelte begründet diesen auf Ihrer Webseite übrigens keinesfalls mit dem [...]

  6. [...] aus englisch und deutsch im Claim eine Katastrophe. Natürlich geht Schleckers Rechnung auf, dass der Claim polarisiert. Doch ist Polarisierung um jeden Preis das Ziel. Gesprächsthema bleiben, auch wenn die Aussagen [...]

  7. [...] ich mich einer Sache noch nicht gewidmet habe: Dem Spruch. Der eigentliche Auslöser war, der von GREY geschaffene Claim »For You. Vor Ort.«. Darüber gibt es zwar schon etliche Witze mit F-Wort Variationen, aber er hat in der aufkommenden [...]

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